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Baden-Württemberg setzt Förderung netzdienlicher Photovoltaik-Speicher fort – pv magazine Deutschland

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Die zweite Runde des Programms soll zum 1. März 2021 starten. Erneut sollen 10 Millionen Euro an Mitteln zur Verfügung stehen. Damit waren in der ersten Förderrunde rund 4000 Projekte bezuschusst worden, die einen Zubau von etwa 50 Megawatt Photovoltaik-Leistung und 31,5 Megawattstunden Speicherkapazität ermöglichten.

Kurz vor Jahresende hat der Ministerrat der Landesregierung Baden-Württemberg die Fortführung des Förderprogramms „Netzdienliche Photovoltaik-Batteriespeicher“ beschlossen. „Das ist eine gute Nachricht, um den Ausbau erneuerbarer Energien im Land weiter kraftvoll voranzutreiben und so die schädlichen Treibhausgasemissionen zu senken. Die erste Förderrunde war ein voller Erfolg“, erklärte dazu der zuständige Landesumweltminister Franz Untersteller (Grüne). Noch muss der Finanzausschuss für die Fördermittel von zehn Millionen Euro für die Jahre 2021 und 2022 geben. Dann könne die Neuauflage zum 1. März 2021 starten, hieß es vom Umweltministerium weiter. Das Geld stamme aus dem Maßnahmenpaket „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ des zweiten Nachtragshaushalts 2020/21.

 

In der ersten Runde zwischen März 2018 und Juli 2019 standen ebenfalls zehn Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Nach Angaben des Umweltministeriums in Stuttgart sind damit rund 4000 Vorhaben unterstützt worden. Die Investitionen in diese Projekte beliefen sich auf insgesamt etwa 120 Millionen Euro. Der daraus erfolgte Zubau an Photovoltaik-Anlagen erreichte rund 50 Megawatt und bei Speichern eine Kapazität von etwa 31,5 Megawattstunden.

 

„Mit der Neuauflage des Förderprogramms werden erhebliche Investitionen von rund 100 Millionen Euro ausgelöst“, betonte Minister Untersteller. Es werden Speicher ausschließlich in Verbindung mit neuen Photovoltaik-Anlagen gefördert. Ferner soll es einen Bonus geben, wenn zusätzlich Ladepunkte für Elektrofahrzeuge installiert werden. „Damit erzeugen wir mehr regenerativen Strom und drängen so den Verbrauch fossiler Energieträger weiter zurück“, erklärte Untersteller weiter. Weitere Informationen zur Antragsstellung will das Landesumweltministerium Ende Februar veröffentlichen. Die neue Förderrunde soll bis maximal Ende 2022 laufen.