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DEB meldet Insolvenz an – pv magazine Deutschland

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Der vorläufige Insolvenzverwalter will das Unternehmen sanieren und erhalten. Ein umfassendes Sanierungskonzept soll nun erstellt werden.

Die Deutsche Energie Beratung GmbH (DEB) hat vergangene Woche einen Antrag auf Eröffnung eines Regelinsolvenzverfahrens beim Amtsgericht Hamburg gestellt. Die Richter bestellten daraufhin Dominik Montag von der Kanzel Römermann Insolvenzverwalter Rechtsanwalts GmbH zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Nähere Gründe für den Insolvenzantrag wurden zunächst nicht genannt.

Der Geschäftsbetrieb laufe vorerst uneingeschränkt weiter, hieß es vom Insolvenzverwalter. Montag verschaffe sich derzeit einen Überblick über alle laufenden Projekte und Anlagen. Er habe bereits mit der Einrichtung einer Insolvenzgeldvorfinanzierung eine erste Sanierungsmaßnahme eingeleitet. Es seien operative Restrukturierungsmaßnahmen erforderlich, um das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Der nächste Schritt sei ein umfassendes Sanierungskonzept. Dabei sollen auch die Anleger zeitnah über den aktuellen Sachstand informiert werden. „Die ersten Tage der Sanierung sind gut angelaufen und geben Anlass für eine positive Prognose“, erklärte Montag. „Bei der DEB handelt es sich um ein aus insolvenzrechtlicher Perspektive erhaltungsfähiges und erhaltungswürdiges Unternehmen.“

Seit seiner Gründung 2010 hat DEB mehr als 100 Photovoltaik-Anlagen projektiert und installiert. Das Unternehmen ist in ganz Deutschland als Vermittler von Investitionen in erneuerbare Energien tätig. Den Kern des Geschäfts bildet dabei die Verschaffung von Eigentum an Photovoltaik-Anlagen auf langfristig gepachteten Großdächern oder Freiflächen.