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KfW startet Modell-Förderung für Effizienzhaus-Sanierung – Solarserver

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Fassadenrenovierung an einem Stadthaus

Foto: finecki / www.adobe.stock.com

Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das auch für Bauen zuständige Innenministerium (BMI) wollen in diesem KfW-Modellvorhaben in 100 Fällen eine Effizienzhaus-Sanierung mit modifizierten Anforderungen an den Jahres-Primärenergiebedarf und an den Wärmeschutz der Gebäudehülle in der Praxis erproben.

Dafür werden nun geeignete Sanierungsvorhaben gesucht. Wer ein Vorhaben in Planung hat, das die Anforderungen erfüllt, kann sich bis zum 31. Januar 2021 beziehungsweise bis zum 30.04.2021 für eine Teilnahme bewerben.

Hoher Zuschuss

Pro Wohnung winkt ein Zuschuss von bis zu 82.500 Euro. Die KfW sucht für das Modellvorhaben Gebäude mit bis zu 8 Wohnungen. Teilnahmeberichtigt sind Privatpersonen, Vermieter, Unternehmen oder Kommunen. Insgesamt geht es um innovative Sanierungs­vorhaben mit stärkerem Fokus auf den Primär­energie­bedarf und flexibilisierten Anforderungen an den Wärmeschutz.

Die ausgewählten Modellvorhaben erhalten von der KfW aus dem KfW-Programm “Energieeffizient Sanieren – Investitions­zuschuss (430)” einen dementsprechend höheren Zuschuss als in der bestehenden Förderung.

Erneuerbare ersetzen Maximal-Dämmung

Mit ihrer Teilnahme sollen Hausbesitzer die künftigen Effizienz­haus­stufen aktiv mitentwickeln. In einem Merkblatt hat die KfW die wichtigsten Informationen zum Effizienzhaus-Projekt in der Sanierung zusammengefasst. Bereits in der Vorbereitung zur neuen Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) wurde überlegt, ob und wie eine Absenkung der Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz bei gleichbleibend hohen Vorgaben für den Primärenergieverbrauch, hohe Gebäudestandards im Bestand kostengünstiger und damit attraktiver machen könnte.

Zumindest in der Theorie gehen zahlreiche Expertinnen und Experten davon aus, dass bei Altbauten möglicherweise durch verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien im Vergleich zu extrem hohen Dämmstandards mehr für den Klimaschutz erreicht werden könnte. Denn die technischen und ökonomischen Hürden ließen sich im Altbau leichter mit verstärktem Einsatz erneuerbarer Energien überwinden.

23.11.2020 | Quelle: KfW
© Solarserver | Solarthemen Media GmbH

Stephan Rothe

Geschäftsführer / CEO, EEHD Erneuerbare Energien Handel und Distribution GmbH

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