Der Weltklimarat ringt in dieser Woche mit den Regierungen um die Begrenzung der globalen Erwärmung. 1,5 Grad statt zwei – geht das? Vier prominente Klimaforscher nehmen im F.A.Z.-Gespräch Stellung und meinen: Mission impossible!

Der Klimawandel ist Realität, die Aussichten düster. Kann die globale Erwärmung dennoch so begrenzt werden, dass die Temperaturen global gesehen nur noch minimal ansteigen – auf plus 1,5 Grad über dem vorindustriellen Mittelwert? Das prüft der zwischenstaatliche Weltklimarat IPCC im Auftrag aller Nationen, die das ursprüngliche Klimaziel 2 Grad auf der  Pariser Klimakonferenz 2015 durch ein „möglichst auf 1,5 Grad“ ergänzt haben. Kommenden Montag sollen die Empfehlungen des IPCC im 1,5-Grad-Sonderbericht des IPCC vorgelegt werden. Erst einmal aber müssen die Wissenschaftler in Südkorea mit den Regierungsvertretern um brisante Formulierungen ringen, denn es geht auch um die Pflichten – und die Versäumnisse – der nationalen Klimapolitiken. Im Vorfeld dieser Veröffentlichung haben wir in der Nationalakademie Leopoldina in Berlin vier prominente Klimaforscher getroffen, die ausgesprochen dezidiert Stellung zum 1,5-Grad-Sonderbericht nehmen.

Quelle: FAZ.NET