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Lebensmittelhersteller Ingredion reduziert mit Vattenfall-Batteriespeicher Lastspitzen – pv magazine Deutschland

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Der am Firmensitz in Hamburg installierte Peak-Shaving-Speicher hat eine Speicherkapazität von einer Megawattstunde. Ingredion hat die Großbatterie von Vattenfall gepachtet.

Die Firma Ingredion kennt kaum jemand außerhalb der Lebensmittelbranche, obwohl ihre Produkte fast täglich in aller Munde sind – sie produziert Speisestärke. Dieser Prozess ist sehr stromintensiv. Um seine Stromabnahmespitzen zu reduzieren und so das Lastprofil zu glätten, hat Ingredion Ende letzten Jahres von Vattenfall einen Batteriespeicher installieren lassen. Damit reduziert das Unternehmen seine Netzentgeltkosten.

„Bereits nach dem ersten halben Jahr konnten wir eine positive Bilanz ziehen: Wir haben die Lastspitzen deutlich reduziert und können damit zu einer konstanteren Stromabnahme aus dem öffentlichen Netz beitragen“, erklärt Niels Johannssen, CI Manufacturing Manager von Ingredion. Wie viel Geld das Unternehmen damit spart, teilte es nicht mit.

Die Speicherkapazität der Batterie beträgt rund eine Megawattstunde. Sie besteht aus 24 Lithium-Ionen-Akkus, die auch in Fahrzeugen des Typs BMW i3 eingesetzt werden. Eine von Vattenfall entwickelte Software erkennt mit Hilfe eines Algorithmus frühzeitig Lastspitzen und kappt diese, bevor hohe Netzentgelte verursacht werden. Beim Auftreten einer Lastspitze liefert der Batteriespeicher sofort den Strom.

Ingredion hat bei diesem Projekt Vattenfalls Batterie-Anlagenpachtmodell für Industriekunden in Anspruch genommen. In diesem Modell übernimmt Vattenfall die Investition in den Batteriespeicher, plant und errichtet den Speicher beim Kunden. Der Kunde betreibt die Anlage vollverantwortlich, während Wartung und Instandhaltung von Vattenfall übernommen werden.

Stephan Rothe

Geschäftsführer / CEO, EEHD Erneuerbare Energien Handel und Distribution GmbH

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