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Norwegen im Sog der Gigawatt-Meereswindkraft – am 23. November 2020 um 11:42

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Tilman Weber

Die Erneuerbare-Energien-Sparte Asko Renewable des norwegischen Großhandelskonzerns Norges Gruppen will zusammen mit einem vom Windvorhersagedienstleister Norseman Wind geführten Konsortium in ein 1,4 Gigawatt (GW) großes Offshore-Windpark-Projekt in der Entwicklungszone Sørlige Nordsjø II investieren. Das gaben nun die beteiligten Parner bekannt. Damit konkurrieren sie nun mit dem Projekt Sønnavindar, das der norwegische Ölplattform-Errichter Aker Solutions mit dessen Offshore-Windkraft-Tochterunternehmen zusammen mit einem strategischen Partner plant. Aker Solutions hatte das 1,2 GW große Vorhaben bereits im Sommer angekündigt, kurz nachdem der norwegische Staat die Offshore-Windkraft-Entwicklungszone ausgewiesen hatte. Zudem plant Aker Solutions das Projekt des schwimmenden Windparks Vestavindar in der zweiten der beiden bisher ausgewiesenen Entwicklungszonen, im Windfeld Utsira Nord, mit rund 500 Megawatt (M“).

Norwegen hatte im Juni die beiden Windfelder ausgewiesen. Während das für 500 MW bis 1,5 GW geplante Utsira Nord nahe vor der norwegischen Küsten auf Höhe der Hafenstädte Haugesund und Stavanger aufgrund der Wassertiefen nur für schwimmende Windparks geeignet ist, bietet das Windfeld Sørlige Nordsjø II Raum für Windparks mit konventionell in den Seeboden gerammten Unterwasserfundamenten und einer Erzeugungskapazität zwischen ein bis zwei GW. Im kommenden Jahr sollen die Ausschreibungen beginnen.

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