Für Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden kommen neben einem Eigenbetrieb auch kommunale Pacht- und Investitionsmodelle mit PV-Anlagen für Eigenverbrauch und Einspeisung in Frage. Darauf weist der Projektentwickler Wirsol Roof Solutions (WRS) in einer Pressemitteilung hin.

Beiträge von Gemeinden zum Klimaschutz könnten hier öffentlich und im Sinne der Bürger umgesetzt werden. Wirsol Roof Solutions empfiehlt dabei – nicht ganz ohne Eigeninteresse – den Kommunen Pachtmodelle. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten biete sich dies für Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden an.

„Ein riesiger Vorteil von öffentlichen Gebäuden ist, dass sie in der Regel mit großflächigen, geraden Dächern ausgestattet sind. Sollte eine einfache Belegungsmöglichkeit der Dachflächen nicht gegeben sein, setzen wir auf maßgeschneiderte Komponenten, damit die Photovoltaik-Anlage individuell zu den kommunalen Bedürfnissen und zu den Gegebenheiten der Gebäude passt“, erklärt Johannes Groß, Geschäftsführer der Wirsol Aufdach GmbH.

Kommunalmodell

Das von WRS entwickelte Kommunalmodell kombiniert Eigenverbrauch und Verpachtung. Dabei nutzt die Kommune eine Anlage selbst für die Deckung des eigenen Strombedarfs. Die Investition für die kommunale PV-Anlage refinanziert sich über das Pachtmodell. Einen Teil der Dachfläche verpachtet die Kommune mit einer zweiten Anlage an Wirsol Roof Solutions, die den produzierten Strom ins öffentliche Netz einspeist. Die Gemeindekasse profitiert von der Finanzierung der Investition für die eigene PV-Anlage. Außerdem erzielt sie und weiteren Einsparungen durch die um die Eigenstromerzeugung reduzierten Stromkosten.

28.10.2020 | Quelle: Wirsol
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