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Photovoltaik für Continental-Werk in China – Solarserver

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Erstmals kommt die Photovoltaik für ein Continental-Werk in China zum Einsatz. Wie der Reifenproduzent und Automobilzulieferer aus Hannover mitteilte, geht es dabei um ein Werk in Zhangjiagang. Die Stadt liegt rund 150 Kilometer nordwestlich von Shanghai. Dort produziert das Unternehmen in einem Jointventure mit einem chinesischen Hersteller PVC-Schaumfolie und -Kunstleder für die chinesische Automobilindustrie. Der Standort ist ferner Teil des Konzernbereichs Conti-Tech.

Geplant ist, dass das Werk in Phase 1 künftig die Hälfte seines Strombedarfs durch die Erzeugung von Solarenergie während der Produktion am Tag decken wird. Dafür lässt Continental auf den Fabrikdächern 7.000 polykristalline Solarmodule zu jeweils 275 Watt installieren. Sie nehmen insgesamt 20.000 Quadratmeter ein und erreichen eine Spitzenleistung von zusammen 1,9 Megawatt. Die erwartete Stromproduktion beträgt 1,8 Millionen Kilowattstunden (kWh) im Jahr. In Zeiten geringer Stromnachfrage können die Module auch überschüssige Energie ins Netz des Werks einspeisen.

Continental hat sich nach eigener Auskunft das Ziel gesetzt, bis Ende 2020 ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu nutzen.

Chinas Nationale Energiebehörde mache sich stark für die Entwicklung dezentraler erneuerbarer Energien. Das gehe aus ihrem Leitfaden zur Umsetzung des 13. Fünfjahresplans für die Entwicklung erneuerbarer Energien 2017 hervor. Das Werk in Zhangjiagang habe aktiv auf den nationalen Entwicklungsplan für erneuerbare Energien reagiert. Deshalb habe das Unternehmen auf dem Dach Photovoltaik-Module zur Umwandlung von Solarenergie in Elektrizität installiert.

3.9.2020 | Quelle: Continental | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Stephan Rothe

Geschäftsführer / CEO, EEHD Erneuerbare Energien Handel und Distribution GmbH

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