LOADING

Type to search

Photovoltaik für Pädagogik-Hochschule in Berlin – Solarserver

Share

Photovoltaikmodule auf einem begrünten Flachdach in Berlin

Foto: BSW / Mathias Voelzke

Die größte deutsche Pädagogik-Hochschule in Berlin erhält eine Photovoltaik-Anlage. Wie die Berliner Stadtwerke mitteilten, hatte die Alice Salomon Hochschule (ASH) Berlin Mai mit dem Versorger dazu einen Vertrag geschlossen. Inzwischen seien insgesamt 346 Solarmodule auf den Dächern des Hochschulgebäudes montiert. Sie deckten mit einem Ertrag von fast 81.400 Kilowattstunden rund 16 Prozent des jährlichen Strombedarfs der ASH Berlin. Ferner verbaruche sie den Strom grüßenteils selbst. Ohne Durchdringung des Gründachs verbauten die Stadtwerke mit weniger als 30 Kilogramm je Quadratmeter sehr leichte polykristalline Technik.

„Von der ersten Kontaktaufnahme nach einem Pressebericht bis zum Baustart ist nur ein Jahr vergangen. “ Darüber freut sich Stadtwerke-Chefin Dr. Kerstin Busch. „Und es geht weiter. Wir sind bereits in Vertragsabstimmungen für eine weitere Photovoltaikanlage zum Erweiterungsbau der Alice Salomon Hochschule Berlin.” Deren Fertigstellung ist für 2024 geplant.

„Nachhaltige Energieversorgung und der bewusste Umgang mit Ressourcen sind uns an der Alice Salomon Hochschule Berlin ein wichtiges Anliegen“, so Prof. Dr. Bettina Völter, Rektorin der ASH Berlin. „Wir haben das Grundprinzip Nachhaltige Hochschule deshalb auch in unserem Leitbild verankert. Damit bekennt sich die ASH Berlin dazu, sich in Lehre, Forschung, Transfer und Hochschulbetrieb an Prinzipien der Nachhaltigkeit zu orientieren und auf eine Klimaneutralität hinzuarbeiten. Ich bin sehr froh darüber, dass wir mit der Bebauung des Hochschuldaches mit einer Photovoltaikanlage diesem Ziel einen wesentlichen Schritt nähergekommen sind“, so Völter weiter.

Blickpunkt Eigenverbrauch

Aber nicht nur die ASH Berlin profitiert von der neuen Photovoltaikanlage auf ihrem Dach. Mit dem Sonnenkraftwerk wird der Klimafußabdruck der Stadt Berlin um fast 44 Tonnen im Jahr verringert.

Die Anlage entstand – genau wie bei den Solarpakten für die Berliner Bezirke – im Pachtmodell: Die Berliner Stadtwerke installieren, warten und unterhalten die Anlage, die so bemessen wird, dass die maximale Menge des erzeugten Stroms auch im jeweiligen Gebäude verbraucht wird. Die Hochschule verpachtet die Dächer für einen symbolischen Betrag und pachtet im Gegenzug die Photovoltaikanlage. Durch den eingesparten Netzstrom ist die Inbetriebnahme und Wartung der Anlage für die Hochschule mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden. In diesem Sommer hatten die Stadtwerke nach demselben Prinzip bereits zwei Anlagen auf dem Dach der HTW Berlin in Köpenick errichtet.

18.11.2020 | Quelle: Berliner Stadtwerke | www.solarserver.de © Solarthemen Media GmbH