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Photovoltaik-Zubau im August 2020 stabil über 400 MW – Solarserver

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Der deutschlandweite Photovoltaik-Zubau im August 2020 lag laut der Statistik der Bundesnetzagentur bei 409 MW. Damit erreicht der Photovoltaik-Zubau wie in den Vormonaten wieder ein Niveau über 400 MW. Insgesamt sind in diesem Jahr bis August nun 3,2 GW an neuer Photovoltaikleistung installiert worden.

Die Degression für die Einspeisevergütung beziffert sich weiterhin auf 1,4 Prozent. Das bedeutet, dass ab dem 1. Oktober dieses Jahres die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen bis 10 kW Leistung 8,64 Cent pro Kilowattstunde ausmacht. Anlagen bis 40 kW erhalten 8,4 Cent pro Kilowattstunde. Bis 100 kW sind es 6,95 Cent pro Kilowattstunde.

Sehr viel geringer fiel zuletzt der Zubau an Windenergie in Deutschland aus. An Land kam im August 2020 eine Leistung von 109 MW hinzu. Auf See sind keine neuen Projekte entstanden. Insgesamt lag der Windenergie-Zubau in diesem Jahr damit bei 1,1 GW. Da die aktuelle Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land Anfang September wiederum unterzeichnet war, ist mit einer Trendwende bei der Windenergie so bald nicht zu rechnen. Der Bundesverband Windenergie fordert, dass die nicht bezuschlagten Mengen zumindest nachgeholt werden müssen. Gleichzeitig war die Photovoltaik-Ausschreibung deutlich überzeichnet. Daher geht der Branchenverband BDEW davon aus, dass die Politik den Weg zu einem jährlichen Photovoltaik-Zubau von 5 GW ebnen könne und damit die zahlreichen baureifen Projekte die Chance auf Realisierung bekämen.

Neue Biomasse-Anlagen zur Stromerzeugung gingen im August knapp 20 MW in Betrieb. In den ersten acht Monaten dieses Jahres kumuliert sich die neu installierte Biomasse-Leistung damit auf 54 MW.

1.10.2020 | Quelle: Bundesnetzagentur | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Stephan Rothe

Geschäftsführer / CEO, EEHD Erneuerbare Energien Handel und Distribution GmbH

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