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Photovoltaik-Zubau im Oktober mit 421 Megawatt weiter auf hohem Niveau – pv magazine Deutschland

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Nach zehn Monaten 2020 sind damit Photovoltaik-Anlagen mit fast vier Gigawatt Leistung neu bei der Bundesnetzagentur gemeldet worden. Die Nachfrage nach Dachanlagen dominiert weiter den Zubau. Die Solarförderung sinkt im Dezember um weitere 1,8 Prozent.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur lag der Bruttozubau der Photovoltaik-Anlagen im Oktober bei 421,082 Megawatt. Dies sind rund 35 Megawatt mehr als noch im September. Insgesamt bleibt der Photovoltaik-Zubau damit in diesem Jahr auf einem konstant hohen Niveau. In den ersten zehn Monaten summierte sich die Leistung der neu gemeldeten Photovoltaik-Anlagen auf 3924,19 Megawatt, wie die Bonner Behörde veröffentlicht.

Hoch ist weiterhin die Nachfrage nach Photovoltaik-Dachanlagen. Insgesamt entfielen knapp 344 der 421 Megawatt auf Photovoltaik-Anlagen außerhalb der Ausschreibungen, wovon es sich bei 22,4 Megawatt um Freiflächenanlagen bis 750 Kilowatt Leistung handelte. Weiter auf niedrigem Niveau läuft dagegen der Zubau von Photovoltaik-Mieterstrom-Anlagen. In diesem Bereich sind Systeme mit 1,085 Megawatt Gesamtleistung im Oktober neu für den Zuschlag gemeldet worden. Der Zubau bei den Freiflächenanlagen gibt die Bundesnetzagentur in den am Montag aktualisierten Zahlen mit 77,2 Megawatt an. Für 19 Photovoltaik-Anlagen sind dabei Zuschläge aus Ausschreibungen eingelöst worden.

Vor einem Jahr waren die festen Einspeisetarife für kleine Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung erstmals unter die Marke von zehn Cent pro Kilowattstunde gesunken. Binnen Jahresfrist liegt sie nun noch deutlich darunter. Die neuen Vergütungssätze für November 2020 bis Januar 2021 hatte die Bundesnetzagentur bereits vor einem Monat veröffentlicht. Erstmals sinkt die Solarförderung aufgrund der stabil hohen Nachfrage in der vergangenen Zeit monatlich um 1,8 Prozent. Im Dezember liegt die feste Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen an Gebäuden und Lärmschutzwänden je nach Leistung zwischen 6,34 und 8,32 Cent pro Kilowattstunde. Für sonstige Anlagen bis 100 Kilowatt gibt es 5,72 Cent pro Kilowattstunde. Der anzulegende Wert bewegt sich je nach Anlagengröße zwischen 6,01 und 8,56 Cent pro Kilowattsunde. Für Photovoltaik-Anlagen ab 100 Kilowatt ist die Direktvermarktung verpflichtend.