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Projekt „OptOM“: Degradationserscheinungen bei Photovoltaik-Anlagen frühzeitig erkennen – pv magazine Deutschland

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Dem Forschungsprojekt gehören Pohlen Solar, Centroplan, das Fraunhofer ISE und Mondas an. Sie wollen eine Methode entwickeln, um Photovoltaik-Kraftwerke intelligent zu überwachen und mögliche Ertragsausfälle durch vorschauende Wartung zu minimieren.

Photovoltaik-Anlagen degradieren im Laufe ihrer Betriebszeit. Die Erträge gehen zurück und Wartungsarbeiten fallen an. Das Projekt „OptOM“ will nun eine neue Methode zur intelligenten Überwachung von Photovoltaik-Kraftwerken entwickeln. Damit sollen Degradationserscheinungen frühzeitig erkannt werden, um eine mit einer vorausschauenden Wartung dann Ertragsausfälle bei älteren Photovoltaik-Anlagen zu vermeiden sowie Wartungskosten einzusparen. Dem Forschungskonsortium gehören Pohlen Solar, Centroplan, das Fraunhofer ISE und Mondas an, wobei die beiden letzteren derzeit eine KI-basierte Methode entwickeln. Diese solle dann ermöglichen, die mit dem Betriebsalter einhergehenden Anlagenausfälle zu prognostizieren.

In einem ersten Schritt werden 200 Photovoltaik-Kraftwerke von Pohlen Solar auf der IoT-Plattform von Mondas aufgeschaltet. Dann werden die Betriebszustände analysiert und das Fraunhofer ISE entwickelt einen KI-Algorithmus, um die Zusammenhänge zwischen ungewöhnlichen Betriebszuständen und Anlagenausfällen auszuwerten, heißt es weiter. Betreibern von Photovoltaik-Kraftwerken wird es dadurch künftig möglich, geeignete Servicearbeiten zu priorisieren, bevor es zum Stör- und damit Ertragsausfall kommt, wie es weiter heißt.

„Mit der intelligenten Überwachung gerade älterer Photovoltaik-Anlagen erwarten wir deutliche Einsparungen bei den Betriebskosten sowie steigende Stromerträge in unserem Anlagenbestand,“ so Igor Rauschen, Projektleiter bei Pohlen-Solar. Das Thema wird in den nächsten Jahren zunehmend an Relevanz gewinnen. Mittlerweile sind in Deutschland mehr als 1,8 Millionen Photovoltaik-Anlagen installiert und der Zubau geht unvermindert weiter. Das Forschungsprojekt wird vom Bundeswirtschaftsministerium über das Programm „Innovationen für die Energiewende“ gefördert.