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Projekt pv@hydro: Baustart für Photovoltaik-Anlage am Vattenfall-Pumpspeicher Markersbach – Solarserver

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Vattenfall baut die Stromerzeugung aus Sonnenenergie in Deutschland weiter aus und startet jetzt im Rahmen des Programms pv@hydro mit der Errichtung einer Photovoltaik-Anlage am Pumpspeicherwerk (PSW) Markersbach in Sachsen. Dort wird das Unternehmen in den kommenden Wochen rund 11.000 Solarmodule mit einer Leistung von 4,3 MW am Damm des Oberbeckens installieren. Vattenfall erwartet, dass die jährlich produzierte Menge Sonnenstrom dem Jahresbedarf von bis zu 1.500 deutschen Durchschnittshaushalten entspricht. 

Ebenfalls noch in diesem Jahr will Vattenfall am Standort des PSW Geesthacht in Schleswig Holstein eine weitere Photovoltaik-Anlage zusätzlich zu der bereits vorhandenen Anlage errichten. Die neue Anlage hat eine Leistung von 2,4 MW. Darüber hinaus nutzt Vattenfall bereits Dachflächen des PSW Markersbach, so dass nunmehr insgesamt 7 MW neue Photovoltaik-Leistung an den Wasserkraftwerken in Bau oder in der Planung sind. Die Dammprojekte in Markersbach und in Geesthacht wurden im Rahmen einer vorangegangenen PV-Ausschreibungsrunde von der Bundesnetzagentur bezuschlagt.

Technische Infrastruktur vorhanden

„Die Standorte unserer Pumpspeicher bieten gute Voraussetzungen für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Und die Nutzung bereits vorhandener technischer Infrastruktur führt zu Synergien, die auch die Wirtschaftlichkeit von Solarstrom begünstigt“, sagt Claus Wattendrup, Leiter der Geschäftseinheit Solar & Batteries bei Vattenfall.

Peter Apel, Geschäftsführer der Vattenfall Wasserkraft GmbH, ergänzt: „Vattenfall hat das Ziel, innerhalb einer Generation ein Leben ohne fossile Brennstoffe zu ermöglichen. Deshalb ist es für uns als Unternehmen konsequent, die erneuerbaren Energien auch in den Regionen weiter auszubauen, in denen wir bereits seit Jahrzehnten mit unserer bewährten Technologie der Pumpspeicher fester Bestandteil der lokalen Energieinfrastruktur sind.“

Bei der Planung von Photovoltaik-Anlagen legt Vattenfall Wert auf die Umweltverträglichkeit. So ordnet das Unternehmen die Module in Markersbach beispielsweise so am Damm an, dass sie von umliegenden Aussichtspunkten in der Region möglichst wenig sichtbar sind.

Das Projekt pv@hydro zeigt zudem exemplarisch, wie sich die existierende und die neue Energiewelt sinnvoll verknüpfen lassen. Die Ergänzung bestehender Standorte mit Photovoltaik setzt Vattenfall derzeit insbesondere in Deutschland und in den Niederlanden um.

25.8.2020 | Quelle: Vattenfall | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH

Stephan Rothe

Geschäftsführer / CEO, EEHD Erneuerbare Energien Handel und Distribution GmbH

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