In der Ukraine leiden viele Menschen und Institutionen unter Strommangel. Die russischen Angriffe zielen vielfach auf die Zerstörung der Energieversorgung. Der Wunsch vieler UkrainerInnen ist es nachts Licht zu haben, Kühlschränke zu betreiben, elektrisch zu kochen oder Handys für die notwendige Kommunikation aufzuladen. Solarpaneele können dies möglich machen auch wenn die Stromversorgung wieder mal unterbrochen wird.

In existenziellen Not sind neue Solarmodule für viele nicht erschwinglich. In Deutschland und auch in anderen Ländern werden inzwischen ältere aber noch intakte Solaranlagen abgebaut, u.a. weil neuere, effizientere Module repowert werden. Viele der abgebauten Module wären aber zu schade für Recycling oder gar Entsorgung.

Gerade diese können besonders kostengünstig helfen die Energienot in der Ukraine zu lindern.

Auf der Intersolar in München wurde vor Kurzem eine entsprechende Initiative von folgenden Personen gegründet:

Robert Busch (Geschäftsführer Bundesverband Neue Energiewirtschaft), Carsten Pfeifer (Leiter Strategie beim BNE, sowie mein früherer Mitarbeiter im Bundestagsbüro) gemeinsam mit Stella und Christian Schönwiesner.

Zusammen mit den Partnern GIZ und Deutsch-Ukrainisches Forum e.V. bitten sie darum, gebrauchte Solarmodule für die Ukraine zur Verfügung zu stellen.

Diese werden von der Initiative „Repowering Module für die Ukraine“ getestet und die für funktionsfähig befundenen Module in die Ukraine transportiert. Die GIZ identifiziert geeignete Projekte in Schulen, Krankenhäusern, Waisen- und Frauenhäusern, Flüchtlingsunterkünften und weiteren sozialen Einrichtungen. Sie sorgt vor Ort für den Bau von Solaranlagen. Die Module werden als humanitäre Hilfsaktion kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen und den Kontakt dazu gibt es hier:

www.repowering-module.org

Wer also gebrauchte Solarmodule übrig hat oder ausrangieren will, kann sich bestens humanitär betätigen und diese über die neue Initiative in die notleidende Ukraine liefern lassen.

 

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