LOADING

Type to search

Rheinland-Pfalz stockt Corona-Konjunkturpaket für Energiewende-Investitionen auf – pv magazine Deutschland

Share

Das Bundesland will zusätzliche 50 Millionen Euro für erneuerbare Energien, Klimaschutz und eine moderne Energieinfrastruktur bereit stellen. Davon sollen 14 Millionen Euro in die Solaroffensive fließen.

Die rheinland-pfälzische Energieministerin Ulrike Höfken (Bündnis 90/Die Grünen) hat betont, dass das Corona-Konjunkturprogramm effizient und zielgerichtet dafür genutzt werden müsse, die Energiewende zu gestalten. Daher will das Bundesland der Ministerin zufolge in den kommenden Jahre das Corona-Konjunkturpaket mit weiteren 50 Millionen Euro für erneuerbare Energien, Klimaschutz und Klimawandelfolgenanpassung sowie eine moderne Energieinfrastruktur auf Landesebene flankieren. Höfken zufolge sind davon fast 14 Millionen für die rheinland-pfälzische Solaroffensive gedacht.

Im vergangenen Oktober hat Rheinland-Pfalz seine Solar-Offensive offiziell gestartet. Zentraler Bestandteil ist ein Förderprogramm für Photovoltaik-Speicher, mit dem das Land Privathaushalte, Schulen und kommunale Liegenschaften dabei unterstützen will, Photovoltaik-Anlagen samt Batteriespeichern zu installieren. Zunächst hatte das Landesumweltministerium insgesamt fünf Millionen Euro für das Programm bereitgestellt. Im Mai dieses Jahres kamen zusätzliche Mittel dazu, weil wegen der „ungebrochen hohen Nachfrage“ die Fördersumme für Privathaushalte um 840.000 Euro auf insgesamt rund 2,5 Millionen Euro aufgestockt wurde. Zugleich weitete das Land den Kreis der Zuwendungsempfänger auf Unternehmen, Anstalten öffentlichen Rechts, Vereine und karitative Einrichtungen aus.

Das Förderprogramm sieht grundsätzlich einen Zuschuss in Höhe von 100 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität vor. Bei Privathaushalten ist der Zuschuss auf maximal 1000 Euro je Vorhaben begrenzt. Die Kapazität des Speichers muss mindestens 5 Kilowattstunden betragen; weitere Fördervoraussetzung ist die Neuinstallation einer Photovoltaik-Anlag mit mindestens fünf Kilowatt Leistung. Speicher für kommunale Liegenschaften sowie Unternehmen, Vereine und karitative Einrichtungen werden ab 10 Kilowattstunden Speicherkapazität gefördert, bis höchstens 10.000 Euro je Vorhaben. Die für die Förderung notwendige neue Photovoltaik-Anlage muss mindestens 10 Kilowatt Leistung haben. Batteriespeicher für bereits existierende Photovoltaik-Anlagen werden nicht gefördert.

Stephan Rothe

Geschäftsführer / CEO, EEHD Erneuerbare Energien Handel und Distribution GmbH

    1