Wartungen und Instandhaltungsmaßnahmen wirken sich unmittelbar auf die Stillstandzeiten eines Windparks aus. Kann man die Stillstandzeiten hier reduzieren, lassen sich unnötige Ertragsverluste vermeiden. Um im Bereich Wartung und Instandhaltung neue Wege zu gehen, haben die wpd windmanager GmbH & Co. KG und Aerones SIA ein Pilotprojekt im Windpark Dobberkau gestartet. Dabei hat ein ferngesteuerter Roboterarm, den das lettische Unternehmen Aerones entwickelt hat, die Leitfähigkeit des Blitzschutzsystems gemessen.

„Neben der durch uns getesteten Leitfähigkeitsmessung eignet sich das System auch für Reparaturarbeiten sowie Beschichtungen an der Blattvorderkante, für Sichtprüfungen der Blattoberfläche und Blatt-Innen-Inspektionen oder für Reinigungsarbeiten an der Anlage“, verdeutlicht Axel Stelzer, Leiter Technisches Management bei wpd windmanager. Mit dem Roboterarm in der Windenergie will wpd windmanager künftig die Stillstanddauer der Anlagen reduzieren. „Wir sehen in der Technologie viel Potenzial. Perspektivisch könnten wir sowohl Zeit als auch Kosten sparen“, erklärt Stelzer.

„Wir wissen es sehr zu schätzen, dass die größten Marktteilnehmer, wie wpd windmanager, den Wert einer solchen Innovation erkennen und unsere Aktivitäten unterstützen. wpd windmanager hat bereits vor zwei Jahren Kontakt mit uns aufgenommen, als unsere Entwicklungen noch in einem sehr frühen Stadium waren“, äußert Dainis Kruze, Gründer und Geschäftsführer von Aerones. „Für uns ist es eine Ehre, dass wir die Möglichkeit bekommen, unser Können in realen Projekten vor Ort unter Beweis zu stellen. Aus einer ‚verrückten‘ und innovativen Idee wollen wir eine neue leistungsstarke Art der Blattwartung entwickeln und so die Branche nachhaltig verändern.“ Gemeinsam mit Aerones plant wpd windmanager weitere Tests, um an den Abläufen und auch an den Einsatzmöglichkeiten vom Roboterarm in der Windenergie noch weiter zu feilen.

14.8.2020 | Quelle: wpd windmanager | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH