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Senec bietet Bonus für Strom aus Post-EEG-Anlagen – pv magazine Deutschland

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Der Speicherhersteller bietet den betroffenen Betreibern an, überschüssigen Strom zu vermarkten. Inklusive eines Bonus sollen sie den gleichen Vergütungssatz wie Neuanlagen erhalten. Mit einem Anlagencheck zeigt Senec Möglichkeiten für den Weiterbetrieb nach Auslaufen der EEG-Vergütung auf.

Nur noch drei Wochen sind es, bis für tausende Photovoltaik-Anlagen die EEG-Förderung endet – und noch immer fehlt es an einer gesetzlichen Regelung, die einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb der Anlagen ermöglicht. Wie einige andere Unternehmen auch springt nun der Speicherhersteller Senec für die Politik in die Bresche und bietet betroffenen Betreibern ein Modell, das es möglich machen soll, die Anlagen auch künftig laufen zu lassen: Wer den Strom aus seiner Altanlage mit Hilfe eines Speichers selbst verbrauchen will, kann Mitglied der „PionierCloud“ des Unternehmens werden.

Das Modell sieht vor, dass überschüssiger Solarstrom wie im EEG vorgesehen über den Netzbetreiber vermarktet und vergütet wird. Zusätzlich zahlt Senec einen Bonus von 4,2 Cent pro eingespeiste Kilowattstunde. Damit erreichen die Altanlagen den Vergütungssatz von Neuanlagen. Den benötigten Reststrom liefert Senec als Grünstrom gegen einen fixen Monatsbetrag, der sich nach der benötigten Menge berechnet.

„Die Solar-Pioniere haben viel für die Energiewende geleistet. Anders als der Gesetzgeber lassen wir sie nicht im Regen stehen“, sagt Senec-CEO Aurélie Alemany.

Darüber hinaus bietet Senec einen Online-Check, der Betreibern verschiedene Optionen zum Weiterbetrieb ihrer Anlage verdeutlicht. Dabei müssen sie Daten zur Bestandsanlage, etwa Leistung und Ertrag sowie Alter der verschiedenen Komponenten, eingeben. Im Check wird auch abgefragt, ob sich der Strombedarf künftig verändert, zum Beispiel durch die Anschaffung eines Elektroautos oder einer Wärmepumpe. Auf Basis dieser Daten gibt das Programm eine Empfehlung zum Weiterbetrieb. Das kann der Umbau der Anlage auf Eigenverbrauch mit oder ohne Stromspeicher sein oder auch ein Upgrade der gesamten Anlage – also die Installation einer neuen, leistungsstarken Photovoltaik-Anlage mit Stromspeicher. Dabei bekommen die Betreiber alle wesentlichen Informationen zur Verfügung gestellt, vom möglichen Jahresertrag über die Investitionskosten bis zur erwarteten Einsparung an CO2-Emissionen.

„Es gibt keine Lösung von der Stange für die Solar-Pioniere“, erklärt Alemany. „Jede Photovoltaik-Anlage hat ihre Besonderheiten, und jeder Hausbesitzer seine eigenen Wünsche. Unser Anlagencheck liefert den Betreibern eine faire Übersicht über seine Optionen.“