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Senec startet „Cloud to go“ – pv magazine Deutschland

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Das Hypernetz von EnBW ermöglicht es, dass Elektroautobesitzer auch unterwegs den Solarstrom aus der Photovoltaik-Anlage vom eigenen Dach tanken können – zumindest virtuell. An mehr als 100.000 Ladepunkten in sechs europäischen Ländern soll das Konzept funktionieren.

In den Urlaub fahren und trotzdem das Elektroauto mit Solarstrom vom eigenen Dach laden. Senec bringt dafür die „Cloud to go“ auf den Markt, die sich an alle Kunden richtet, die über eine eigene Photovoltaik-Anlage samt Heimspeicher des Leipziger Unternehmens verfügen. Wer das Stromprodukt bucht, kann Senec zufolge an mehr als 100.000 Landepunkten in sechs europäischen Ländern seinen eigenen Solarstrom tanken.

Überschüssiger Solarstrom werde an sonnigen Tagen ins Netz eingespeist und über die Cloud virtuell gespeichert. Der Kunde erhalte ihn über sein Cloud-Paket dann zurück. Dafür müssten die Senec-Kunden das Ladenetz von EnBW nutzen. Der Energiekonzern hatte vor einiger Zeit den Heimspeicher-Anbieter komplett übernommen. Das Landenetz umfasse Ladepunkte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien und den Niederlanden. An all diesen Ladesäulen von EnBW könten die Senec-Kunden mit ihrer „Cloud-to-go“-Ladekarte zu einheitlichen Preisen ihre Elektroautos betanken. Die Abrechnung erfolge dabei über die Cloud.

Zu den Kosten für den neuen Tarif „Cloud to go“ machte Senec zunächst keine Angaben.

Stephan Rothe

Geschäftsführer / CEO, EEHD Erneuerbare Energien Handel und Distribution GmbH

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