Die Singulus Technologies erhält einen Auftrag zur Lieferung einer Produktionsmaschine für Heterojunction-Solarzellen. Wie der Maschinenbauer aus Kahl mitteilte, handelt es sich bei dem Auftraggeber um einen der größten japanischen Photovoltaikhersteller. Der unterzeichnete Vertrag umfasse ein System des Typs SILEX II für die nasschemische Bearbeitung von Heterojunction-Solarzellen.

“Unser Kunde hat bei HJT-Zellen bereits eine Zelleffizienz von über 26 % erreicht und plant, dieses Ergebnis in die Massenproduktion zu übertragen.“ Das sagte Stefan Rinck, Vorstandsvorsitzender der Singulus Technologies. Grundlage dafür sollten unter anderem die besten auf dem Markt verfügbaren Produktionsanlagen sein. „Wir freuen uns sehr, diesen Auftrag vom einem der führenden Hersteller für Solarzellen für unsere SILEX II erhalten zu haben.”

Die SILEX II mit ihren verschiedenen Prozessstationen verwende einen optimierten Reinigungsschritt. Zu dessen Vorteile zählten kurze Prozesszeiten, Vielseitigkeit, einfache Handhabung sowie ein sehr geringer Chemikalienverbrauch. Dieser Fertigungsschritt spiele ferner eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Zelleffizienz. Im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen biete das System mit der integrierten Ozontechnologie einen kostengünstigeren und umweltfreundlicheren Prozess. Singulus hat in den letzten Jahren mehr als 35 SILEX II-Systeme für die HJT-Zellproduktion an Kunden in den USA, Europa sowie Asien einschließlich China verkauft und bietet standardmäßig vollautomatische Dry-In / Dry-Out-Lösungen für die nasschemische Behandlung von Siliziumwafern und hocheffiziente Solarzellen.

5.10.2020 | Quelle: Singulus Technologies | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH