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VDMA: Photovoltaik-Maschinenbauer haben Tiefpunkt überwunden – pv magazine Deutschland

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Der Auftragseingang bei den Zulieferern ist im dritten Quartal wieder deutlich angezogen. China legte dabei als wichtigster Exportmarkt zu.

Die Unternehmen im Bereich Photovoltaik-Produktionsmittel verzeichneten im dritten Quartal 2020 einen wieder gestiegenen Auftragseingang. Der Tiefpunkt des zweiten Quartals sei überwunden, erklärte der VDMA. Der Auftragseingang habe wieder das Niveau von Jahresbeginn erreicht und die Photovoltaik-Maschinenbauer lägen damit im allgemeinen Trend. Auch die Umsatzentwicklung weise auf eine Erholung hin, hieß es weiter. Das Umsatzplus beziffert der VDMA mit mehr als 40 Prozent. Das Book-to-Bill Verhältnis lag demnach im dritten Quartal bei 1.7.

Wichtigster Absatzmarkt für die deutschen Photovoltaik-Zulieferer bleibt Asien. Dort habe die Nachfrage im dritten Quartal deutlich zugelegt und sei von 45 auf 90 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Zentral sei dabei der wichtigste Exportmarkt China.

„Im Bereich des Photovoltaik Maschinen- und Anlagenbaus gibt es Hoffnung auf dauerhafte Erholung. Die derzeitigen Maßnahmen infolge der Covid-19-Pandemie beeinflussen die PV Maschinenbauer lediglich indirekt“, erklärte Jutta Trube, Leiterin VDMA Photovoltaik Produktionsmittel. Neben China würden auch in Malaysia vermehrt Projekte realisiert. „Die hohe Innovationsfähigkeit der deutschen Photovoltaik Maschinenbauer trägt dazu bei, dass eine Erholung in Sicht ist“, sagte Peter Fath, Geschäftsführer der RCT Solutions GmbH und Vorsitzender des Vorstands von VDMA Photovoltaik Produktionsmittel. „Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer sollten weiterhin vorsichtig optimistisch nach vorne schauen“, so seine Empfehlung.