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Zolar-Trend-Radar 2020: Nachfrage für Photovoltaik im Corona-Sommer gestiegen – Solarserver

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Zu sehen ist eine Grafik aus dem Zolar-Trend-Radar 2020, die Berlin und Brandenburg ganz vorne zeigt.

Grafik: Zolar

Laut Zolar-Trend-Radar 2020 hat sich die Nachfrage nach Solaranlagen bei dem digitalen Handwerksbetrieb im Vergleich zum Vorjahr in den Monaten von Juni bis August 2020 im Schnitt um 71 Prozent zugenommen. Von Juli 2019 bis Juli 2020 hat sich die Anzahl der Anfragen sogar nahezu verdoppelt. Für das Zolar-Trend-Radar 2020 hat das Start-up sämtliche Anfragen und Aufträge von Solar-Interessierten im Zeitraum vom 1. Juni bis 31. August 2020 analysiert.

„Konsumenten haben die Klimakrise nicht vergessen und, wie die Zahlen beweisen, den Stay-at-Home-Sommer genutzt, die eigenen vier Wände klimaneutral zu gestalten”, so Alex Melzer, CEO und Gründer von Zolar über die Entwicklung der Zahlen im Sommer. „Es scheint sogar so, als hätte die Krise die Nachfrage noch erhöht. Die gesenkte Mehrwertsteuer und der Aspekt der Unabhängigkeit durch Solarstrom haben ein Anfragehoch als Resultat gehabt.”

Berlin und Brandenburg sind „Sunshine States“

In absoluten Zahlen führen Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg die Liste der Anfragen in den Sommermonaten 2020 an. Im Verhältnis zum vorhandenen Potenzial von insgesamt knapp 16 Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern in den Bundesländern (Datenbasis des statistischen Bundesamt) ergibt sich jedoch ein neues Bild. Die Hauptstadt und das Brandenburger Umland agieren aktuell am solarfreundlichsten. Gemessen am vorhandenen Potenzial an Ein- und Zweifamilienhäusern im jeweiligen Bundesland kamen anteilig die meisten Anfragen aus Berlin und Brandenburg. Berlin überzeugt mit mehr als doppelt so vielen Anfragen auf das Potenzial in der Region gerechnet, gegenüber dem zahlenmäßigen Siegerland Nordrhein-Westfalen. Auf Platz drei liegt Baden-Württemberg.

Auch bei der finalen Kaufentscheidung führen Berlin und Brandenburg. In der Hauptstadt lag die Rate der Abschlüsse auf die Anzahl der Anfragen gerechnet bei 25 Prozent. In Brandenburg sind es immerhin noch 16 Prozent. Auf den dritten Platz rückt hier Sachsen-Anhalt mit einer Rate von 15 Prozent.

„Die Zahlen aus unserem Zolar-Trend-Radar 2020 zeigen eindeutig, dass sich Konsumenten nicht nur online informieren, sondern auch in dieser krisengeplagten Zeit Investitionen in die Zukunft tätigen. Unser Online-Service spielt gerade in Zeiten von verstärkten Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen eine wichtige Rolle. Der Zugang zur eigenen Solarenergie muss nahbar, leicht verständlich und niedrigschwellig sein. Wie wichtig diese Aspekte sind, werden wir in den nächsten Jahren erleben – wir stehen erst am Anfang des Booms der Photovoltaik”, kommentiert Melzer.

12.11.2020 | Quelle: Zolar | solarserver.de © Solarthemen Media GmbH