Wechselrichter Austausch PV Anlage: Leitfaden zu Modernisierung, EEG und Technik
Laut einer Langzeitstudie der Berner Fachhochschule verzeichnet jeder dritte Solar-Wechselrichter innerhalb von 15 Jahren Betrieb einen ertragsrelevanten Defekt. Wenn das Display Ihres Geräts dunkel bleibt, steht schnell die wichtigste Frage im Raum: Gefährdet ein Wechselrichter Austausch PV Anlage Ihre über Jahre gesicherte Einspeisevergütung? Viele Betreiber und Fachbetriebe befürchten rechtliche Fallstricke, lange Lieferzeiten oder elektrische Fehlanpassungen an bestehende Modulstränge, da ursprüngliche Originalmodelle oft längst nicht mehr produziert werden.
Die Unsicherheit bezüglich Meldepflichten und technischer Kompatibilität ist verständlich, doch die Rechtslage bietet klare Leitplanken. Ein fachgerechter Wechselrichter-Austausch ist keine reine Reparaturmaßnahme, sondern die wirtschaftliche Kernchance für das Repowering Ihrer gesamten Photovoltaikanlage. Erfahren Sie in diesem Leitfaden, wie Sie mit einem reinen 1:1-Ersatz oder dem Upgrade auf einen modernen Hybrid-Wechselrichter Ihre EEG-Vergütung dauerhaft sichern, maximale Solarerträge erschließen und Ausfallzeiten durch eine vorausschauende Projektlogistik minimieren.
Wir führen Sie strukturiert durch technische Anschlussnormen, gesetzliche Fristen im Marktstammdatenregister und die gezielte Beschaffung kompatibler Ersatzkomponenten.
Wichtigste Erkenntnisse
- Ein fachgerechter Wechselrichter Austausch PV Anlage gilt rechtlich als Instandhaltung und bewahrt Ihren ursprünglichen Vergütungssatz nach dem EEG uneingeschränkt.
- Die verbindliche Frist von einem Monat für die Ummeldung im Marktstammdatenregister schützt vor Zahlungsstopps durch den zuständigen Netzbetreiber.
- Die Wahl zwischen einem reinen String-Wechselrichter und einem modernen Hybrid-Wechselrichter entscheidet über das künftige Potenzial zur Eigenverbrauchsoptimierung mit Batteriespeicher.
- Eine präzise Abstimmung der elektrischen MPP-Spannungsbereiche auf bestehende Solarmodule verhindert kostspielige Fehlplanungen an älteren PV-Strängen.
- Eine herstellerunabhängige Auslegung kombiniert mit bundesweiter Projektlogistik sichert eine zügige Beschaffung und minimiert teure Stillstandszeiten.
Typische Ursachen für den Wechselrichter-Austausch bei einer PV-Anlage
Solarmodule erzeugen oft über 25 bis 30 Jahre hinweg verlässlich Strom. Die empfindliche Leistungselektronik im Wechselrichter hält diesem Zeitraum selten stand. In der Praxis liegt die durchschnittliche Lebensdauer zentraler Wandlergeräte bei 10 bis 15 Jahren. Der Grund dafür ist die permanente thermische und elektrische Beanspruchung während der Betriebszyklen. Fällt das Gerät schließlich komplett aus, steht die gesamte Energieerzeugung still. Ein zügiger Wechselrichter Austausch PV Anlage verhindert hierbei kostspielige Ertragsverluste, da jeder Tag ohne Netzeinspeisung oder Eigenverbrauch direkte finanzielle Einbußen verursacht.
Reparaturen an Altgeräten erweisen sich im Bestand meist als unwirtschaftlich. Originalkomponenten früherer Baureihen sind am Markt vergriffen oder nur noch gebraucht ohne Gewährleistung erhältlich. Wer ein veraltetes Gerät dennoch notdürftig instand setzt, riskiert kurz darauf den nächsten Komponentenschaden. Betreiber entscheiden sich daher zunehmend für einen vorausschauenden Gerätetausch. Dieser Schritt sichert nicht nur den unterbrechungsfreien Betrieb, sondern hebt durch neuwertige Halbleitertechnik den Gesamtwirkungsgrad der Bestandsanlage spürbar an.
Verschleiß und Alterung der internen Leistungselektronik
Im laufenden Betrieb wandelt das Gerät Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Dabei entstehen hohe thermische Verluste. Elektrolytkondensatoren trocknen durch die dauerhafte Erwärmung über die Jahre systematisch aus und verlieren ihre Glättungskapazität. Gleichzeitig altern Leistungshalbleiter wie IGBTs durch mechanische Spannungen im mikroskopischen Bereich. Nachlassende Isolationswiderstände führen schließlich zu unbegründeten Fehlerabschaltungen, während blockierte Lüfter und korrodierte Relaiskontakte den Hitzestau im Gehäuse beschleunigen.
Ertragsverluste durch veraltete MPP-Tracker und schlechte Wirkungsgrade
Viele vor über einem Jahrzehnt installierte Geräte nutzen Schaltungen, die den heutigen technischen Standards deutlich hinterherhinken. Während grundlegende technische Grundlagen von Solarwechselrichtern unverändert gelten, bieten moderne Inverter europäische Wirkungsgrade von über 97 bis 98 Prozent. Ältere Modelle wandeln oft spürbar mehr Solarstrom in ungenutzte Abwärme um. Folgende Schwachstellen veralteter Gerätetypen mindern den Ertrag kontinuierlich:
- Starre MPP-Spannungsfenster: Alte Tracker reagieren extrem träge auf wechselnde Einstrahlungsverhältnisse durch vorbeiziehende Wolkenfelder.
- Fehlendes Schattenmanagement: Bei Teilverschattungen bleiben herkömmliche Regler in lokalen Leistungsminima hängen, anstatt das globale Maximum des Strangs anzusteuern.
- Hohe Startspannungen: Alte Geräte speisen morgens später ein und schalten abends früher ab, was wertvolle Betriebsminuten kostet.
Der geplante Wechselrichter Austausch PV Anlage holt dank moderner Multistring-Konzepte messbar mehr Kilowattstunden aus den vorhandenen Modulen heraus, ohne dass Arbeiten an der Dachbelegung erforderlich werden.
Rechtliche Rahmenbedingungen nach dem EEG beim Gerätetausch
Die größte Sorge vieler Anlagenbetreiber betrifft das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Verliert die Anlage durch ein Neugerät ihren ursprünglichen Vergütungsanspruch? Der Gesetzgeber trennt hierbei strikt zwischen der Stromerzeugung und der Netzeinspeisung. Ein Wechselrichter Austausch PV Anlage gilt rechtlich als reine Instandhaltungsmaßnahme. Ihr vertraglich zugesicherter Einspeisesatz bleibt vollumfänglich geschützt, sofern die Generatorleistung auf dem Dach unverändert bleibt.
Das EEG koppelt den Vergütungsanspruch sowie die gesetzliche Förderdauer von 20 Kalenderjahren zuzüglich des Inbetriebnahmejahres an das Solarmodul als eigentlichen Generator. Tauschen Sie lediglich das Wandlergerät aus, ändert sich am rechtlichen Inbetriebnahmedatum der Anlage nichts. Dies gilt selbst dann, wenn moderne Ersatzgeräte einen höheren Wirkungsgrad aufweisen und mehr Kilowattstunden einspeisen. Wer die offizielle Rechtsauslegung zur Frage Auswirkungen des Wechelrichter-Tauschs auf die EEG-Vergütung studiert, erhält Gewissheit: Solange keine zusätzlichen Solarmodule montiert werden, greift der Bestandsschutz lückenlos.
Erhalt der gesicherten Einspeisevergütung für Bestandsanlagen
Wichtig ist hierbei die Dimensionierung der Wechselstromleistung. Wählen Sie ein Gerät mit identischer oder geringerer AC-Nennleistung, liegt ein unkritischer 1:1-Ersatz vor. Planen Sie dagegen eine Erhöhung der Wechselrichterleistung, etwa um künftige Erweiterungen vorzubereiten, müssen Sie vorab zwingend die Zustimmung des Verteilnetzbetreibers einholen. Dieser prüft, ob die Netzkapazität am Verknüpfungspunkt für die höhere Einspeiseleistung ausreicht.
Meldepflichten im Marktstammdatenregister und Abstimmung mit dem Netzbetreiber
Um die EEG-Compliance vollständig zu wahren, müssen Betreiber bürokratische Fristen beachten. Nach der Installation greifen klare Vorgaben für die Dokumentation:
- Fristgerechte MaStR-Aktualisierung: Die Bundesnetzagentur verlangt, dass der Gerätetausch innerhalb eines Monats im Marktstammdatenregister hinterlegt wird. Versäumnisse können dazu führen, dass der Netzbetreiber Auszahlungen vorübergehend einbehält.
- Netzanschlussregeln nach VDE-AR-N 4105: Neugeräte müssen die aktuellen technischen Anschlussbedingungen erfüllen. Seit dem 1. März 2026 gilt die Neufassung VDE-AR-N 4105:2026-03, für deren Vorgängerversion eine Übergangsfrist bis zum 1. März 2027 läuft.
- Inbetriebsetzungsprotokoll: Ein eingetragener Elektro-Fachbetrieb muss den ordnungsgemäßen Anschluss nachweisen und das Formular E.8 an den Netzbetreiber übermitteln.
Für eine rechtssichere Auslegung und die Bereitstellung normkonformer Geräte lohnt sich die frühzeitige Abstimmung mit erfahrenen Experten wie EEHD, um Schnittstellenprobleme zwischen Altbestand und neuen Netzstandards von vornherein zu vermeiden.
Ein strukturierter Wechselrichter Austausch PV Anlage schützt somit nicht nur Ihre historischen Vergütungssätze, sondern bringt Ihre Netzanbindung technisch auf den neuesten gesetzlichen Stand.
Technischer Vergleich: 1:1-Ersatzgerät vs. Modernisierung mit Hybrid-Wechselrichter
Fällt die Entscheidung für einen Wechselrichter Austausch PV Anlage, stehen Betreiber vor einer Weichenstellung: Soll ein klassischer Ersatz her oder lohnt sich der Wechsel auf ein Hybridsystem? Ein reiner Komponententausch stellt den Betrieb schnell wieder her, während moderne Hybridgeräte das System für Sektorkopplung und Heimspeicher öffnen. Welcher Pfad wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom Betriebskonzept und den bestehenden Modulsträngen ab.
Klassischer String-Wechselrichter als funktionale Ersatzlösung
Für reine Volleinspeise-Anlagen mit hoher Restlaufzeit der Einspeisevergütung bleibt der klassische String-Wechselrichter die erste Wahl. Die vorhandene AC- und DC-Verkabelung bleibt weitgehend unangetastet, wodurch sich Montagezeiten auf ein Minimum reduzieren. Wer keine Speicheranbindung plant, profitiert von niedriger Komplexität und sofortiger Betriebsbereitschaft. Dabei bestätigen die verbindlichen rechtliche Regelungen beim Wechselrichtertausch nach EEG, dass dieser 1:1-Ersatz den Status als reine Instandhaltungsmaßnahme wahrt.
Hybrid-Wechselrichter für zukunftsfähige Speicher- und Sektorkopplung
Hybridgeräte kombinieren Photovoltaik- und Batteriewandler in einem gemeinsamen Gehäuse. Sie ermöglichen die direkte DC-seitige Anbindung moderner Batteriespeicher, was Umwandlungsverluste durch mehrfache Wechselrichtung vermeidet. Ein solcher Wechselrichter Austausch PV Anlage lohnt sich besonders bei sinkender Vergütung oder auslaufendem Förderzeitraum, da er den Eigenverbrauchsanteil typischerweise auf rund 60 Prozent steigert. Integrierte Steuerungsschnittstellen binden zudem Wärmepumpen, Wallboxen und dynamische Stromtarife nahtlos ein.
Kompatibilitätsprüfung von Eingangsspannung und Strangströmen
Unabhängig vom Gerätetyp erfordert die technische Auslegung an Bestandsmodulen höchste Sorgfalt. Ältere Solarmodule liefern im Vergleich zu aktuellen Halbzellenmodulen oft geringere Kurzschlussströme, fordern dafür jedoch höhere Spannungen. Bei der Geräteauswahl müssen Fachbetriebe folgende Parameter zwingend abgleichen:
- Maximale Leerlaufspannung: Die Strangspannung bei minus 10 Grad Celsius darf die obere Spannungsgrenze des Wechselrichters unter keinen Umständen überschreiten, um Überspannungsschäden der Eingangsstufe auszuschließen.
- MPP-Spannungsbereich: Das Spannungsfenster des Neugeräts muss so dimensioniert sein, dass der Tracker auch bei sommerlichen Modultemperaturen oberhalb der minimalen MPP-Regelspannung bleibt.
- Minimale Startspannung: Liegt die Strangspannung am Morgen unter der Einschaltgrenze des neuen Geräts, verzögert sich die Netzeinspeisung unnötig.
- Anzahl der Tracker: Moderne Wechselrichter mit zwei oder mehr unabhängigen MPP-Trackern erlauben es, ehemals unvorteilhaft parallel geschaltete Stränge separat zu regeln.
Dieser technische Abgleich stellt sicher, dass das Neugerät optimal im Wirkungsgradoptimum arbeitet und die vorhandene Generatorfläche voll ausnutzt.

Schritt-für-Schritt-Ablauf beim Wechselrichter-Austausch
Ein strukturierter Ablauf minimiert Ertragsausfälle und stellt die elektrotechnische Sicherheit sicher. Wer den Komponententausch planvoll angeht, vermeidet böse Überraschungen bei der späteren Inbetriebnahme. Die Koordination reicht von der Bestandsaufnahme über die zügige Beschaffung bis hin zur fachgerechten Montage vor Ort.
- Bestandsaufnahme: Typenschilder der vorhandenen Solarmodule prüfen, Stringbelegungen erfassen und DC-Isolationsmessungen durchführen.
- Elektrische Neu-Dimensionierung: Spannungsfenster und Stromgrenzen herstellerunabhängig auf das Neugerät abstimmen.
- Materiallogistik: Passgenaue Bereitstellung von Neugerät, DC-Steckverbindern und Schutzkomponenten per Just-in-Time-Lieferung.
- Fachmontage: Sicheres Freischalten, Altgerätedemontage und normgerechte AC-Einbindung durch einen qualifizierten Elektro-Fachbetrieb.
- Inbetriebnahme und Meldung: Parameterkonfiguration, Erstellung des Inbetriebsetzungsprotokolls und Aktualisierung im Marktstammdatenregister.
- Fachgerechte Entsorgung: Zuführung des defekten Altgeräts in ein gesetzeskonformes Recycling.
Bestandsaufnahme und elektrische Neu-Dimensionierung
Zuerst gilt es, die Kennlinien der installierten Module präzise zu ermitteln. Da Solarmodule über die Betriebsjahre einer natürlichen Degradation unterliegen, weicht die reale Generatorleistung oft leicht von den ursprünglichen Nennwerten ab. Ein wichtiger Schritt vor der Neubestellung ist die DC-Isolationsmessung. Sie stellt sicher, dass keine versteckten Erdschlüsse in der Stringverkabelung vorliegen. Auf dieser Datenbasis lässt sich das Auslegungsverhältnis des neuen Wechselrichters exakt auf die tatsächliche Leistung abstimmen.
Fachgerechte Demontage und AC-seitige Anpassung durch Fachpartner
Arbeiten an netzgekoppelten Starkstromanlagen sind lebensgefährlich. Die Demontage und Neuinstallation erfordert strikt das allpolige Freischalten nach den fünf Sicherheitsregeln der Elektrotechnik. Vor Ort prüfen qualifizierte Fachpartner, ob die AC-Absicherung, der Leitungsquerschnitt und der externe Überspannungsschutz den aktuellen Anforderungen genügen. Nach der Wandlermontage wird das Neugerät ins heimische Netzwerk eingebunden, um eine unterbrechungsfreie Anlagenüberwachung zu gewährleisten.
Fachgerechtes PV-Recycling und Entsorgung des Altgeräts
Ausgediente Inverter dürfen keinesfalls über den normalen Gewerbemüll entsorgt werden. Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) schreibt die Zuführung in zertifizierte Verwertungskreisläufe zwingend vor. Spezialisierte Recyclingpartner gewinnen Edelmetalle, Kupferwicklungen und Halbleiterrohstoffe zurück. Ein lückenloser Entsorgungsnachweis schützt Betreiber zudem vor umweltrechtlichen Nachfragen.
Sie möchten Ausfallzeiten vermeiden und suchen die ideale Nachfolgelösung für Ihre Dachstränge? Nutzen Sie die herstellerunabhängige Anlagenplanung von EEHD, um Ersatzgeräte zügig und passgenau über unser bundesweites Netzwerk bereitzustellen.
Mit der richtigen Vorbereitung gelingt der Wechselrichter Austausch PV Anlage reibungslos, sicher und ohne langwierige Ertragseinbußen.
Professionelle Beschaffung und Repowering-Begleitung mit EEHD
Seit über 14 Jahren begleitet EEHD anspruchsvolle Energieprojekte in ganz Deutschland. Als herstellerunabhängiger PV-Großhandel und Lösungspartner beliefern wir Fachbetriebe, Gewerbekunden und Betreiber mit zukunftssicheren Komponenten. Ein Wechselrichter Austausch PV Anlage erfordert mehr als den reinen Bauteilversand. Erst das Zusammenspiel aus fundierter Auslegung, verlässlicher Projektlogistik und erfahrenen Installationsbetrieben stellt sicher, dass Altanlagen wieder dauerhaft Höchsterträge liefern.
Wir verstehen uns als beratender Projektbegleiter. Unser Team analysiert Bestandsdatenblätter, berechnet Strangspannungen und identifiziert das optimale Ersatzgerät führender Hersteller. Während reine Online-Händler Sie nach dem Kauf mit technischen Hürden alleinlassen, erhalten Sie bei EEHD abgestimmte Komplettsysteme. Qualifizierte Fachpartner aus unserem gewachsenen Netzwerk übernehmen im Anschluss die fachgerechte Installation und AC-Einbindung direkt vor Ort.
Ganzheitliche Repowering-Konzepte für Gewerbe und Großanlagen
Bei gewerblichen Dachanlagen oder größeren Freiflächenprojekten greift der bloße Austausch einzelner Wandler oft zu kurz. Hier entwickeln wir umfassende Repowering-Konzepte zur Steigerung der Gesamteffizienz. Wir dimensionieren moderne Multi-Inverter-Systeme, liefern leistungsfähige Batteriespeicher zur Lastspitzenkappung und integrieren smarte Schnittstellen für das betriebliche Energiemanagement. So verwandeln wir in die Jahre gekommene Solarparks in hochflexible Erzeugungszentren.
Zuverlässige Projektlogistik und zertifiziertes Komponenten-Recycling
Lange Lieferzeiten kosten bares Geld, wenn Solarmodule bei Sonnenschein ungenutzt auf dem Dach verharren. Unsere bundesweite Projektlogistik garantiert eine termingerechte Just-in-Time-Lieferung aller Komponenten direkt zur Baustelle. Umfassender Service schließt bei uns den Wertstoffkreislauf: Über zertifizierte Entsorgungspartner koordinieren wir das gesetzeskonforme Recycling ausgedienter Geräte nach den strengen Vorgaben des ElektroG. Betreiber erhalten lückenlose Nachweise für ihre Unterlagen.
Steht bei Ihnen ein Wechselrichter Austausch PV Anlage an oder planen Sie ein ganzheitliches Repowering-Vorhaben? Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an vertrieb@eehd.gmbh für eine zielgerichtete Bauteilauslegung und herstellerunabhängige Beratung zu unseren Produkten und Dienstleistungen.
Solarerträge langfristig sichern und zukunftssicher modernisieren
Der rechtssichere Wechselrichter Austausch PV Anlage schützt Ihre gewohnte EEG-Vergütung lückenlos und verwandelt ein technisches Problem in eine wirtschaftliche Chance. Mit der passgenauen Abstimmung auf bestehende Modulstränge heben Sie ungenutzte Effizienzpotenziale. Gleichzeitig bereiten Sie Ihre Anlage durch moderne Hybridtechnik optimal auf Batteriespeicher und dynamische Energiemärkte vor. Wichtig bleiben die fristgerechte Meldung im Marktstammdatenregister sowie die fachgerechte Montage über qualifizierte Handwerksbetriebe.
Seit über 14 Jahren unterstützt EEHD Fachbetriebe und Anlagenbetreiber bundesweit mit technischer Expertise. Unsere durchdachte Projektlogistik liefert passende String-Wechselrichter Just-in-Time direkt zur Baustelle, während zertifizierte Partner das umweltgerechte Recycling Ihrer Altgeräte nach ElektroG übernehmen.
Benötigen Sie passende Ersatzkomponenten für Ihre Photovoltaikanlage? Entdecken Sie das Portfolio von EEHD für professionelle Repowering-Lösungen und schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an vertrieb@eehd.gmbh für eine herstellerunabhängige Beratung zu unseren Produkten und Dienstleistungen. So bringen Sie Ihre Solaranlage schnell wieder auf maximalen Ertragskurs.
Häufig gestellte Fragen zum Wechselrichter-Austausch
Verliere ich meine EEG-Einspeisevergütung durch den Wechselrichter-Austausch an der PV-Anlage?
Nein, Ihre gesetzliche Vergütung bleibt vollständig erhalten. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz knüpft den Vergütungsanspruch an die installierten Solarmodule als Generator und nicht an die Leistungselektronik. Ein Wechselrichter Austausch PV Anlage gilt rechtlich als reine Instandhaltungsmaßnahme. Solange Sie die Modulleistung auf dem Dach nicht erhöhen, bleibt der ursprüngliche Inbetriebnahmetermin samt Vergütungssatz für die verbleibende Restlaufzeit der 20 Jahre unangetastet.
Wie lange hält ein Wechselrichter für Photovoltaikanlagen im Durchschnitt?
Die typische Betriebsdauer liegt zwischen 10 und 15 Jahren. Weil interne Bauteile wie Leistungskondensatoren und Halbleiter täglichen thermischen Schwankungen ausgesetzt sind, altern sie deutlich schneller als die Solarmodule selbst. Eine Untersuchung der Berner Fachhochschule belegt, dass rund 34,3 Prozent der Wohngebäude-Wechselrichter innerhalb von 15 Jahren ihren ersten ertragsrelevanten Defekt erleiden. Ein geplanter Tausch nach dieser Spanne beugt langen Stillstandszeiten vor.
Kann ich einen defekten Wechselrichter durch ein Gerät eines anderen Herstellers ersetzen?
Ja, ein Herstellerwechsel ist problemlos möglich und bei älteren Anlagen oft unumgänglich, da viele historische Fabrikate nicht mehr produziert werden. Entscheidend ist allein die elektrotechnische Passgenauigkeit. Das Neugerät muss die Spannungsbereiche der vorhandenen Stränge präzise abdecken und die maximalen Ströme verarbeiten können. Eine herstellerunabhängige Auslegung stellt sicher, dass moderne Geräte optimal mit Ihren Bestandsmodulen harmonieren.
Muss der Austausch des Wechselrichters beim Netzbetreiber gemeldet werden?
Ja, der Gerätetausch unterliegt einer verbindlichen Meldepflicht. Sie müssen die neuen technischen Gerätedaten innerhalb eines Monats im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur aktualisieren, um Zahlungsstopps der Einspeisevergütung zu verhindern. Zudem reicht der installierende Elektro-Fachbetrieb das offizielle Inbetriebsetzungsprotokoll nach VDE-AR-N 4105 beim zuständigen Netzbetreiber ein. Dieser gleicht die Netzkonformität und die installierte AC-Leistung mit den bestehenden Netzanschlussdaten ab.
Lohnt sich beim Wechselrichter-Austausch der direkte Umstieg auf einen Hybrid-Wechselrichter mit Batteriespeicher?
Ja, dieser Schritt ist wirtschaftlich oft äußerst lukrativ. Bei älteren Anlagen sinkt der Wert der reinen Netzeinspeisung im Vergleich zu den heutigen Bezugsstrompreisen stetig. Ein Hybrid-Wechselrichter ermöglicht die direkte DC-seitige Kopplung eines Speichers ohne zusätzliche Wandlerverluste. Durch die gezielte Nachrüstung eines Speichersystems steigern Betreiber ihren Eigenverbrauchsanteil typischerweise auf etwa 60 Prozent und senken ihre laufenden Energiekosten drastisch.
Kann ich den Wechselrichter-Austausch an meiner PV-Anlage selbst durchführen?
Nein, die De- und Neumontage gehört ausnahmslos in die Hände eines konzessionierten Elektro-Fachbetriebs. Auf der DC-Seite liegen lebensgefährliche Gleichspannungen von bis zu 1.000 Volt an, die sich nicht einfach abschalten lassen. Zudem darf die AC-seitige Netzeinbindung nach den technischen Anschlussregeln gesetzlich nur durch eingetragene Fachpartner erfolgen. Diese gewährleisten die fachgerechte Installation und erstellen das zwingend vorgeschriebene Inbetriebsetzungsprotokoll.
Was passiert mit dem alten, defekten Wechselrichter nach dem Austausch?
Altgeräte müssen nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) dem fachgerechten Recycling zugeführt werden. Eine Entsorgung über den normalen Haus- oder Gewerbemüll ist strikt untersagt. Zertifizierte Verwertungsbetriebe zerlegen das Altgerät, um wertvolle Rohstoffe wie Kupfer, Aluminium und seltene Halbleitermetalle zurückzugewinnen. Ein strukturierter Wechselrichter Austausch PV Anlage beinhaltet stets den gesetzeskonformen Entsorgungsnachweis zum lückenlosen Schutz vor umweltrechtlichen Risiken.
