Notstromkonzept für Firmen mit PV und Speicher: So planen Sie zuverlässig
Was nützt eine große PV-Anlage, wenn sie bei einem Netzausfall die betrieblich wichtigen Verbraucher nicht versorgen kann? Eine vorhandene Anlage liefert nicht automatisch weiter Strom. Ob das möglich ist, hängt davon ab, ob Wechselrichter, Batteriespeicher und Netztrennung für den Notstrombetrieb ausgelegt und aufeinander abgestimmt sind. Ein belastbares Notstromkonzept für Firmen mit PV und Speicher beginnt deshalb nicht bei der Speichergröße, sondern bei den Abläufen, die weiterlaufen müssen.
Welche Verbraucher sind kritisch, wie lange müssen sie versorgt werden und welche Funktionen bietet die bestehende Anlage tatsächlich? Wer diese Fragen früh klärt, kann technische Grenzen erkennen und die Planung gezielt angehen. Denn Notstrom für ausgewählte Verbraucher und eine Ersatzstromversorgung für größere Teile des Betriebs stellen unterschiedliche Anforderungen an das Gesamtsystem.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche betrieblichen Anforderungen und technischen Voraussetzungen entscheidend sind und wie Sie die erforderliche Überbrückungsdauer festlegen. Außerdem zeigen wir, welche Planungsschritte helfen, PV-Anlage, Wechselrichter, Batteriespeicher und Netztrennung für Ihr Projekt zusammenzubringen. So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für die Abstimmung mit qualifizierten Fachbetrieben und die Auswahl passender Komponenten.
Wichtigste Erkenntnisse
- Ein belastbares notstromkonzept für firmen mit pv und speicher richtet sich zuerst nach den Betriebsabläufen, die während eines Ausfalls weiterlaufen müssen.
- Erfassen Sie kritische Verbraucher und die benötigte Überbrückungsdauer, bevor Sie Speicher- und Wechselrichterleistung bestimmen.
- Prüfen Sie anhand der Anlagendaten und Herstellerunterlagen, ob PV-Anlage, Batteriespeicher und Wechselrichter für den vorgesehenen Notstrombetrieb zusammenpassen.
- Wählen Sie den Versorgungsumfang gezielt: Einzelne priorisierte Verbraucher stellen andere Anforderungen als größere Teile des Betriebs.
- Eine strukturierte Planung führt von der Bedarfsaufnahme über die technische Prüfung bis zur Abstimmung mit qualifizierten Fachbetrieben und der Inbetriebnahme.
Warum Firmen mit PV und Speicher ein eigenes Notstromkonzept brauchen
Ein betriebliches Notstromkonzept legt fest, welche Unternehmensbereiche bei einem Netzausfall weiter mit Energie versorgt werden sollen, wie lange sie Unterstützung benötigen und welche technische Lösung dafür vorgesehen ist. Es verbindet die betrieblichen Prioritäten mit der Anlagenplanung. Ein Notstromkonzept für Firmen mit PV und Speicher beginnt daher nicht bei der Frage nach einer möglichst großen Batterie, sondern bei den Folgen eines Ausfalls für den jeweiligen Betrieb.
Die Auswirkungen unterscheiden sich je nach Unternehmen. In einem Betrieb können unterbrochene IT-Systeme die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen, während in einem anderen Kühlung, Fertigungssteuerungen oder Sicherheitsanlagen im Vordergrund stehen. Prüfen Sie deshalb kritische Prozesse, notwendige Sicherheitsfunktionen und mögliche wirtschaftliche Folgen, etwa Produktionsunterbrechungen oder beeinträchtigte Waren. Das betrifft beispielsweise auch Betriebe mit automatisierten Verkaufsstationen oder Kühltechnik – werfen Sie einen Blick auf Blumenautomat24, um zu sehen, wie sich solche geschäftlichen Anschaffungen amortisieren. Eine PV-Anlage mit Batteriespeicher ist nicht automatisch notstromfähig. Ob sie bei einem Ausfall Energie bereitstellen kann, hängt von der Systemkonfiguration und den dafür vorgesehenen Funktionen ab.
Welche Unternehmensbereiche benötigen im Ausfall zuerst Energie?
Erstellen Sie gemeinsam mit den zuständigen Fachverantwortlichen eine Prioritätenliste. Ordnen Sie Verbraucher in drei Gruppen ein:
- Unverzichtbar: etwa notwendige Sicherheitsanlagen oder ausgewählte Steuerungen.
- Zeitweise verzichtbar: Verbraucher, deren Betrieb kurzzeitig unterbrochen oder eingeschränkt werden kann.
- Abschaltbar: Anlagen und Geräte, die während des Ausfalls nicht benötigt werden.
IT, Kühlung, Steuerungen und Sicherheitsanlagen sind mögliche Prüffälle, keine pauschale Empfehlung. Halten Sie für jeden Verbraucher fest, was weiterlaufen muss und welche Abläufe durch eine Unterbrechung gefährdet wären. Notieren Sie auch, ob eine kurze Unterbrechung tolerierbar ist oder eine Versorgung ohne relevante Lücke benötigt wird. So entsteht eine konkrete betriebliche Grundlage für die spätere technische Auslegung.
Notstrom, Ersatzstrom und unterbrechungsfreie Versorgung einordnen
Für die Planung hilft eine praktische Abgrenzung: Mit Notstrom ist häufig die Versorgung ausgewählter Verbraucher gemeint, während Ersatzstrom auch größere Teile eines Betriebsnetzes versorgen kann. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) ist darauf ausgerichtet, angeschlossene Geräte ohne wahrnehmbare Unterbrechung weiterzuversorgen. Grundlagen dazu bietet die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV).
Diese Begriffe legen nicht automatisch ein bestimmtes Anlagenverhalten fest. Umschaltung und mögliche Versorgungslücken hängen von den eingesetzten Komponenten und ihrer Abstimmung ab. Prüfen Sie die Herstellerangaben und klären Sie mit qualifizierten Fachverantwortlichen, welche Funktion die Anlage tatsächlich bietet. Notstrom, Ersatzstrom und USV sind unterschiedliche Versorgungskonzepte und sollten nicht gleichgesetzt werden.
Wie PV-Anlage und Batteriespeicher im Notstromfall zusammenarbeiten
Im regulären Betrieb wandeln die PV-Module Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Der Wechselrichter bereitet diesen Strom für die Nutzung im Betrieb auf. Je nach Anlagenkonfiguration versorgt er Verbraucher und ermöglicht, überschüssige Energie im Batteriespeicher zwischenzuspeichern. Im Notstromfall muss das System zusätzlich erkennen, dass die öffentliche Versorgung ausgefallen ist, und den vorgesehenen Notstrombetrieb ermöglichen. Entscheidend ist, dass die Komponenten dafür ausgelegt und als Gesamtsystem aufeinander abgestimmt sind.
Warum eine netzgekoppelte PV-Anlage allein nicht genügt
Eine netzgekoppelte PV-Anlage ist nicht automatisch dafür vorgesehen, bei einem Stromausfall weiter Energie bereitzustellen. Zum Schutz des öffentlichen Netzes und der Anlage kann sich der Wechselrichter bei Netzausfall abschalten. Damit PV-Strom weiterhin betrieblich genutzt werden kann, braucht es eine geeignete Inselbetriebsfunktion und eine passende Trennung vom öffentlichen Netz. Ob und wie das möglich ist, muss anhand der konkreten Anlagenkonfiguration und der Herstellerunterlagen geprüft werden.
Fragen Sie deshalb nicht nur, ob ein Speicher vorhanden ist. Prüfen Sie auch, ob der Wechselrichter den vorgesehenen Betriebszustand unterstützt, wie die Netztrennung umgesetzt wird und welche Notstromausgänge verfügbar sind. Daraus ergibt sich, welche Verbraucher tatsächlich versorgt werden können. Ohne technische Prüfung lässt sich weder die Kompatibilität einzelner Komponenten noch das Verhalten der Anlage bei einem Ausfall verlässlich beurteilen.
Welche Aufgaben Wechselrichter und Batteriespeicher übernehmen
Der Wechselrichter übernimmt im Versorgungskonzept mehrere Aufgaben: Er wandelt den von den PV-Modulen erzeugten Strom um und steuert, abhängig von seiner Funktion und Konfiguration, die Energieflüsse zwischen PV-Anlage, Speicher und Verbrauchern. Im Inselbetrieb muss das System außerdem ein internes Versorgungsnetz für die vorgesehenen Lasten bereitstellen können. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt vom Hersteller und der konkreten Konfiguration ab.
Der Batteriespeicher stellt gespeicherte Energie für priorisierte Verbraucher bereit. Wie lange und mit welcher Leistung das möglich ist, hängt nicht allein von seiner Kapazität ab. Auch die verfügbare Leistung des Wechselrichters, der Ladezustand und das Verbrauchsprofil müssen gemeinsam betrachtet werden. Ein Verbraucher mit hohem Leistungsbedarf kann andere Anforderungen stellen als mehrere kleinere, gleichmäßig laufende Geräte. Berücksichtigen Sie bei der Lastaufnahme außerdem, welche Geräte gleichzeitig betrieben werden müssen und ob einzelne Verbraucher beim Start kurzzeitig besonders viel Leistung benötigen.
Für ein notstromkonzept für firmen mit pv und speicher sollten Sie deshalb Systemdaten und Betriebsbedarf zusammenführen, statt Komponenten isoliert auszuwählen. EEHD unterstützt Unternehmen und Fachpartner mit Beratung, Anlagenplanung und passenden Komponenten. Einen Überblick über PV- und Speicherprojekte finden Sie bei EEHD.
Welche Notstromlösung passt zu Ihrem Betrieb mit PV und Speicher?
Die passende Lösung richtet sich danach, welche Folgen ein Ausfall für Ihre Betriebsabläufe hätte. Entscheidend ist nicht allein der Gesamtverbrauch, sondern welche Verbraucher weiterlaufen müssen, wie viel Unterbrechung sie tolerieren und welche Funktionen Ihre vorhandene Anlage unterstützt. Wichtig: Der Besitz eines Batteriespeichers ist kein Nachweis dafür, dass Ihre Anlage bei einem Netzausfall Notstrom bereitstellen kann.
Vergleichen Sie zunächst mögliche Versorgungsszenarien. Die folgende Übersicht dient als Orientierung, nicht als pauschale technische Empfehlung. Umschaltverhalten und Systemgrenzen müssen Sie für die konkrete Anlage anhand der Herstellerunterlagen und mit Fachplanern klären.
| Versorgungsumfang | Umschaltverhalten | Systemgrenzen | Möglicher Einsatzfall |
|---|---|---|---|
| Einzelne definierte Verbraucher | Abhängig von der vorgesehenen Notstromfunktion und den angeschlossenen Geräten | Verfügbarkeit und Leistung der Notstromausgänge sowie angeschlossene Lasten prüfen | Priorisierte Geräte oder ausgewählte Steuerungen versorgen |
| Größere Betriebsteile | Abhängig von Anlagenaufbau und Umschaltlösung | Leistung von Wechselrichter und Speicher sowie Lastprofil gemeinsam bewerten | Mehrere betriebliche Abläufe im Ausfall weiterführen |
| PV-Weiterbetrieb im Inselbetrieb | Nur bei geeigneter Systemkonfiguration; konkretes Verhalten herstellerabhängig | Netztrennung, Inselbetriebsfunktion und Zusammenspiel der Komponenten prüfen | PV-Erzeugung und Speicher im vorgesehenen Notstromkonzept berücksichtigen |
| Ergänzende Versorgung | Je nach gewähltem Versorgungskonzept unterschiedlich | Einbindung, Betriebsprofil und Zusammenspiel mit vorhandenen Komponenten klären | Wenn der geplante Versorgungsumfang anders nicht abgedeckt wird |
Einzelne kritische Verbraucher oder umfassendere Versorgung?
Ordnen Sie Ihre Verbraucher nach Betriebsrelevanz und dokumentieren Sie, wie lange eine Unterbrechung jeweils tolerierbar ist. Ein IT-System, eine Kühlung oder eine Steuerung kann unterschiedliche Anforderungen an die Versorgung stellen. Halten Sie fest, welche Geräte gleichzeitig laufen müssen und welche gegebenenfalls abgeschaltet werden können. Stimmen Sie die gewünschte technische Abdeckung und die erforderliche Leistung anschließend mit den zuständigen Fachplanern ab. So lässt sich beurteilen, ob ausgewählte Verbraucher genügen oder größere Betriebsteile berücksichtigt werden sollen.
Wann Speicher, USV oder weitere Versorgungskonzepte geprüft werden
Eine USV kann für besonders empfindliche Verbraucher als Ergänzung infrage kommen, wenn eine Versorgung ohne relevante Unterbrechung erforderlich ist. Ob sie zusammen mit Speicher oder einer weiteren Versorgungslösung sinnvoll ist, hängt vom Betriebsprofil und der vorhandenen Technik ab. Legen Sie sich nicht ohne technische Prüfung auf eine Kombination fest. Eine bestimmte Überbrückungszeit lässt sich nicht pauschal zusagen.
Ein belastbares notstromkonzept für firmen mit pv und speicher entsteht durch den Abgleich von Versorgungsziel, Anlagenfunktionen und Verbraucherprofil. Für die Prüfung Ihrer PV- und Speicherkomponenten oder die Anlagenplanung können Sie Ihre Anforderungen mit EEHD besprechen.

In fünf Schritten zum belastbaren Notstromkonzept für Ihr Unternehmen
Ein tragfähiges Notstromkonzept verbindet den betrieblichen Bedarf mit der technischen Prüfung. Gehen Sie schrittweise vor und beziehen Sie sowohl die Verantwortlichen für die Betriebsabläufe als auch qualifizierte Fachplaner ein. So lassen sich Anforderungen, Anlagenfunktionen und Umsetzung früh aufeinander abstimmen.
- Betrieblichen Bedarf aufnehmen: Erfassen Sie gemeinsam mit den zuständigen Fachverantwortlichen, welche Abläufe bei einem Netzausfall weiterlaufen müssen. Halten Sie fest, welche Unterbrechungen tolerierbar sind und wie lange die Versorgung voraussichtlich benötigt wird.
- Kritische Verbraucher dokumentieren: Listen Sie die relevanten elektrischen Verbraucher auf, zum Beispiel IT, Kühlung, Steuerungen oder Sicherheitsanlagen. Berücksichtigen Sie deren Betriebszeiten und Anlaufverhalten und ordnen Sie sie nach Priorität. So wird sichtbar, ob einzelne Geräte oder größere Betriebsteile versorgt werden sollen.
- Vorhandene Anlagendaten zusammenstellen: Sammeln Sie Informationen zu PV-Anlage, Wechselrichter und Batteriespeicher sowie die zugehörigen Herstellerunterlagen. Dokumentieren Sie außerdem, welche Versorgung Sie im Ausfall erwarten, etwa die Nutzung gespeicherter Energie oder einen möglichen PV-Weiterbetrieb. Eine ergänzende Anleitung zu Solaranlagen mit Speicher kann die allgemeine Systemplanung einordnen.
- System und Komponenten fachlich planen: Lassen Sie die verfügbaren Funktionen, Kompatibilität und Systemgrenzen anhand der Herstellerdaten prüfen. Stimmen Sie den geplanten Versorgungsumfang mit Verbraucherprofil und gewünschter Überbrückung ab. Daraus leiten sich die Anforderungen an Wechselrichter und Speicher ab, nicht allein aus dem bisherigen Gesamtverbrauch.
- Umsetzung koordinieren und Inbetriebnahme prüfen: Planen Sie Fachplanung, Beschaffung und Projektlogistik als zusammenhängende Arbeitspakete. Installation und Inbetriebnahme sind mit qualifizierten Fachbetrieben abzustimmen. Prüfen Sie anschließend, ob die vorgesehene Versorgung den festgelegten Betriebsanforderungen entspricht.
Nutzen Sie diese Checkliste als Gesprächsgrundlage. Halten Sie Verbraucherprioritäten, gewünschte Überbrückung, vorhandene Anlagendaten und offene Fragen zu Herstellerfunktionen schriftlich fest. Damit kann die technische Prüfung gezielter erfolgen und Unklarheiten lassen sich vor der Umsetzung ansprechen.
Für die Anlagenplanung, passende Komponenten und Projektlogistik unterstützt EEHD Unternehmen und Fachpartner. Nehmen Sie Kontakt zur Projektberatung auf, um die nächsten Schritte für Ihr Vorhaben zu besprechen.
Wie EEHD Unternehmen bei PV- und Speicherprojekten unterstützt
Ein belastbares notstromkonzept für firmen mit pv und speicher verbindet betriebliche Anforderungen mit den technischen Möglichkeiten der Anlage. EEHD unterstützt Unternehmen, Kommunen, Installateure und Fachbetriebe mit Beratung, Anlagenplanung und PV-Komponenten wie Solarmodulen, Wechselrichtern und Batteriespeichern. So können die benötigten Systembausteine projektbezogen geprüft und die nächsten Planungsschritte abgestimmt werden.
Die Unterstützung kann bei der Bedarfsanalyse beginnen und über Planung, Beschaffung und Projektlogistik bis zur Abstimmung der nächsten Projektschritte reichen. Die konkrete technische Auslegung sowie Installation und Inbetriebnahme sind mit qualifizierten Fachbetrieben zu klären. EEHD begleitet Projekte als beratender Partner und Komponentenlieferant.
Welche Projektdaten für eine erste fachliche Einordnung hilfreich sind
Für eine erste Einordnung Ihres Vorhabens helfen aussagekräftige Ausgangsdaten. Stellen Sie nach Möglichkeit folgende Informationen zusammen:
- Angaben zur bestehenden PV-Anlage, zum Wechselrichter und zum Batteriespeicher sowie verfügbare Herstellerunterlagen.
- Eine Übersicht der kritischen Verbraucher, ihrer Betriebszeiten und ihrer Bedeutung für Ihre Abläufe.
- Die gewünschte Versorgung im Ausfall und Angaben dazu, welche Unterbrechungen tolerierbar sind.
- Den Projektstand, die zuständigen Ansprechpartner und bereits vorliegende technische Unterlagen.
Notieren Sie auch offene Fragen, etwa zur Netztrennung, zum Inselbetrieb oder zu verfügbaren Notstromausgängen. Diese Funktionen müssen anhand der konkreten Komponenten und Herstellerinformationen geprüft werden. Da moderne Energiesysteme auch den langfristigen Marktwert von Gewerbe- und Wohngebäuden maßgeblich beeinflussen, lohnt sich zudem eine vorausschauende Betrachtung des Immobilienbestands – bei Heinrichs Immobilien lesen Sie mehr zu aktuellen Markttrends und Immobilienbewertungen im Raum Freising und München.
Mit diesen Angaben lassen sich Bedarf, Anlagenplanung und mögliche Komponenten gezielter besprechen. Eine projektbezogene Abstimmung hilft, Beschaffung und Projektlogistik in den vorgesehenen Ablauf einzuordnen. Weitere Orientierung zu den Grundlagen bieten Beiträge rund um Photovoltaikanlagen und PV-Großhandel.
Die Umsetzung und Inbetriebnahme stimmen Sie mit qualifizierten Fachbetrieben ab. Wenn Sie Projektdaten, passende Komponenten oder nächste Planungsschritte besprechen möchten, schreiben Sie EEHD eine E-Mail.
Planen Sie Ihre Notstromversorgung mit klaren nächsten Schritten
Ein zuverlässiges notstromkonzept für firmen mit pv und speicher beginnt bei den Betriebsabläufen: Welche Verbraucher müssen im Ausfall weiterlaufen, welche Unterbrechungen sind tolerierbar und welche Funktionen unterstützt die vorhandene Anlage? Ein vorhandener Speicher belegt für sich genommen keine Notstromfähigkeit. Entscheidend sind die abgestimmte Prüfung von PV-Anlage, Wechselrichter, Batteriespeicher und Netztrennung sowie eine realistische Festlegung des Versorgungsumfangs.
Halten Sie kritische Verbraucher, gewünschte Überbrückung und vorhandene technische Unterlagen fest. Diese Informationen schaffen eine klare Grundlage für die Anlagenplanung und die Abstimmung mit qualifizierten Fachbetrieben. EEHD unterstützt Projekte mit Beratung, PV-Komponenten und Batteriespeichern sowie Projektlogistik.
Besprechen Sie Ihre Anforderungen und die passenden Komponenten für Ihr Unternehmensprojekt mit EEHD. Kontaktieren Sie EEHD zu Ihrem PV- und Speicherprojekt oder schreiben Sie an vertrieb@eehd.gmbh.
Häufige Fragen zum Notstromkonzept
Kann eine PV-Anlage bei Stromausfall weiterhin Strom liefern?
Ja, aber nur, wenn die Anlage für den Betrieb bei Netzausfall geeignet konfiguriert ist. Eine gewöhnliche netzgekoppelte PV-Anlage kann sich aus Schutzgründen abschalten, wenn die öffentliche Versorgung ausfällt. Für den Weiterbetrieb sind unter anderem eine geeignete Netztrennung und eine vorgesehene Inselbetriebsfunktion erforderlich. Prüfen Sie die Herstellerunterlagen Ihrer Komponenten und lassen Sie die konkrete Konfiguration fachlich bewerten. Eine PV-Anlage allein belegt keine Notstromfähigkeit.
Reicht ein Batteriespeicher für Notstrom im Unternehmen aus?
Nicht automatisch. Ein Batteriespeicher kann Energie für ausgewählte Verbraucher bereitstellen, doch dafür müssen auch Wechselrichter, Netztrennung und die übrige Systemkonfiguration zum vorgesehenen Betrieb passen. Entscheidend sind außerdem der Leistungsbedarf der Verbraucher und die verfügbare Speicherkapazität. Prüfen Sie daher, welche Geräte versorgt werden sollen und ob die vorhandene Anlage dafür ausgelegt ist. Die bloße Installation eines Speichers ist kein Nachweis für eine Notstromversorgung.
Wie lange kann ein Betrieb mit PV und Speicher bei Stromausfall versorgt werden?
Eine pauschale Dauer lässt sich nicht angeben. Sie hängt unter anderem davon ab, welche Verbraucher gleichzeitig laufen, wie viel Energie im Speicher verfügbar ist und ob die PV-Anlage im vorgesehenen Inselbetrieb weiterarbeiten kann. Auch der tatsächliche Verbrauch während des Ausfalls beeinflusst die Versorgungszeit. Legen Sie deshalb die kritischen Lasten und die gewünschte Überbrückung fest. Eine belastbare Einschätzung erfordert die Prüfung der konkreten Anlagendaten und Betriebsanforderungen.
Welche Unternehmensbereiche sollte ein Notstromkonzept berücksichtigen?
Berücksichtigen Sie alle Bereiche, deren Ausfall den Betrieb, die Sicherheit oder wichtige Abläufe beeinträchtigen kann. Mögliche Prüffälle sind IT-Systeme, Kühlung, Steuerungen und Sicherheitsanlagen. Ordnen Sie die Verbraucher danach, ob sie unverzichtbar, zeitweise verzichtbar oder abschaltbar sind. Halten Sie außerdem fest, welche Unterbrechung jeweils tolerierbar ist. Stimmen Sie diese Prioritäten mit den zuständigen Betriebsverantwortlichen ab, bevor die technische Versorgung geplant wird.
Was ist der Unterschied zwischen Notstrom und Ersatzstrom?
Notstrom bezeichnet häufig eine Versorgung für ausgewählte Verbraucher, während Ersatzstrom eine Versorgung größerer Teile des betrieblichen Netzes umfassen kann. Die Begriffe werden jedoch nicht immer einheitlich verwendet und sagen allein noch nichts über die konkrete Anlagenfunktion aus. Auch Umschaltverhalten und mögliche Versorgungslücken hängen vom System ab. Klären Sie deshalb, welche Verbraucher tatsächlich versorgt werden und was Herstellerunterlagen zu Netztrennung, Umschaltung und Betriebsart festlegen.
Kann der Batteriespeicher während eines Stromausfalls durch PV nachgeladen werden?
Das ist möglich, wenn die konkrete Anlagenkonfiguration den PV-Betrieb im Inselnetz und das Laden des Speichers während des Ausfalls unterstützt. Es lässt sich nicht allein aus dem Vorhandensein von PV-Modulen und Speicher ableiten. Maßgeblich sind die Funktionen und das Zusammenspiel der verbauten Komponenten. Lassen Sie anhand der Herstellerunterlagen prüfen, ob diese Betriebsweise vorgesehen ist und welche Systemgrenzen dabei gelten. Eine pauschale Aussage zur Nachladung ist nicht möglich.
Welche Angaben braucht ein Fachplaner für ein betriebliches Notstromkonzept?
Hilfreich sind Angaben zu PV-Anlage, Wechselrichter und Batteriespeicher sowie die zugehörigen technischen Herstellerunterlagen. Beschreiben Sie außerdem die kritischen Verbraucher, deren Betriebszeiten und gegebenenfalls ihr Anlaufverhalten. Halten Sie fest, welche Bereiche während eines Ausfalls versorgt werden sollen und wie lange eine Unterbrechung tolerierbar ist. Für ein notstromkonzept für firmen mit pv und speicher helfen auch der Projektstand, offene technische Fragen und die zuständigen Ansprechpartner bei der ersten Einordnung.
