AIKO ABC-Module: Weltweit erste TÜV SÜD Explosionsschutz-Zertifizierung für BC-Technologie
AIKO ABC-Module feiern einen globalen Meilenstein. Das ABC Stellar 66-Zellen-Doppelglasmodul ist das erste Rückseitenkontakt-Modul mit Explosionsschutzzertifizierung von TÜV SÜD. Damit öffnet sich ein Anwendungsfeld, das für Photovoltaik bislang praktisch verschlossen war.
Warum die Zertifizierung so wichtig ist
Die Prüfung bestätigt höchste Sicherheit und Leistung in Hochrisiko-Umgebungen. Dazu zählen Öl- und Gasanlagen, Chemieparks und Tankstellen. Bisher schränkten strenge Vorschriften PV-Installationen dort massiv ein.
In Europa entsteht dadurch ein echter Zielkonflikt. Die überarbeitete EPBD-Richtlinie fordert Solarintegration in Gebäuden. Gleichzeitig sichern ATEX-Standards explosionsgefährdete Zonen ab. Genau dieses Dilemma lösen die zertifizierten Module.
Was TÜV SÜD geprüft hat
TÜV SÜD attestiert den Modulen, dass sie in brennbaren Atmosphären keine Zündquelle darstellen. Erfüllt werden die GB-3836.3-Normen. Dahinter stehen vier konstruktive Maßnahmen:
- verstärkte Isolierung
- erweiterte Kriechwege
- präzise Temperaturkontrolle
- konsequente Funkenvermeidung
Hinzu kommt die Zellarchitektur. Die Kupfer-Verbindungen eliminieren Mikrorisse und halten die Kontakte auch unter Belastung stabil. Dadurch sinkt das Hotspot-Risiko deutlich, was der Langzeitzuverlässigkeit zugutekommt.
Was das für Betreiber bedeutet
Die Kombination aus intrinsischer Sicherheit nach Ex e und struktureller Robustheit setzt neue Standards. Für die PV-Branche in Hochsicherheitsbereichen ist das ein Novum.
Unter globalem CO₂-Druck ergibt sich daraus eine konkrete Chance. Energieintensive Industrien können ihre Emissionen nun auch dort senken, wo bisher keine Photovoltaik möglich war. Und zwar ohne Kompromisse bei der Sicherheit.
Häufige Fragen zu AIKO ABC-Modulen
ABC steht für All Back Contact. Alle Kontakte liegen auf der Modulrückseite, wodurch die lichtaktive Fläche und damit der Wirkungsgrad steigen.
TÜV SÜD bestätigt, dass die Module in brennbaren Atmosphären keine Zündquelle darstellen. Geprüft wurde nach GB 3836.3.
In Hochrisiko-Umgebungen wie Öl- und Gasanlagen, Chemieparks oder Tankstellen, in denen bisher strenge Vorschriften galten.
Die EPBD fordert Solarintegration am Gebäude, ATEX sichert Ex-Zonen ab. Ein zertifiziertes Modul erfüllt beide Anforderungen gleichzeitig.
Kupfer-Verbindungen verhindern Mikrorisse und halten die Kontakte unter Belastung stabil. Das senkt das Hotspot-Risiko dauerhaft.
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