Wussten Sie, dass allein im Jahr 2026 über 66.000 Photovoltaikanlagen in Deutschland aus der gesetzlichen EEG-Förderung fallen und damit vor einer ungewissen Zukunft stehen? Viele Anlagenbetreiber teilen momentan die berechtigte Sorge, dass ihre bewährte Technik zum teuren Entsorgungsfall wird oder die Erträge ohne die gewohnte Einspeisevergütung drastisch einbrechen. Die Frage, alte solarmodule was tun, ist heute aktueller denn je, da seit dem 1. Januar 2026 das neue Elektrogesetz 4 (ElektroG4) verschärfte Anforderungen an die Verwertung stellt, während gleichzeitig die technischen Möglichkeiten für Bestandsflächen enorm gewachsen sind.
Wir verstehen diese Unsicherheit und zeigen Ihnen, dass das Ende der Förderlaufzeit kein Grund zur Sorge ist, sondern eine Chance für technologische Erneuerung bietet. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihre alten Module rechtlich sicher verwerten, durch gezieltes Repowering Ihren Ertrag auf derselben Fläche massiv steigern oder durch eine Umstellung auf maximalen Eigenverbrauch die hohen Netzstrompreise von aktuell rund 37 Cent pro Kilowattstunde effektiv umgehen. Wir führen Sie durch die aktuellen Regelungen zur gesetzlichen Recyclingquote von 80 Prozent und erklären Ihnen präzise, welche wirtschaftlich sinnvollen Wege Ihnen im Jahr 2026 offenstehen.
Wichtigste Erkenntnisse
- Erfahren Sie, warum das Ende der EEG-Förderlaufzeit im Jahr 2026 der ideale Zeitpunkt ist, um die Effizienz Ihrer Bestandsanlage professionell neu zu bewerten.
- Wir beantworten die zentrale Frage „alte solarmodule was tun“, indem wir das Potenzial von Repowering zur massiven Ertragssteigerung auf Ihrer bestehenden Dachfläche aufzeigen.
- Verstehen Sie die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen des ElektroG4 und wie Sie eine rechtssichere sowie fachgerechte Rohstoffrückgewinnung für ausgediente Komponenten sicherstellen.
- Entdecken Sie wirtschaftliche Alternativen zur Entsorgung, wie den lukrativen Verkauf funktionsfähiger Gebrauchtmodule für den wachsenden Markt der Inselanlagen.
- Profitieren Sie von unserer umfassenden Expertise in der Anlagenplanung und Projektlogistik für einen reibungslosen Austausch Ihrer veralteten PV-Komponenten.
Alte Solarmodule: Die Ausgangslage im Jahr 2026
Im Jahr 2026 erreicht die Energiewende in Deutschland einen kritischen Wendepunkt. Allein in diesem Kalenderjahr fallen über 66.000 Photovoltaikanlagen aus der 20-jährigen EEG-Förderung. Für viele Betreiber stellt sich damit erstmals die existenzielle Frage: alte solarmodule was tun? Während die Pioniere der Solartechnik ihre Investition längst amortisiert haben, stehen sie nun vor einer veränderten Marktrealität. Die garantierte Einspeisevergütung fällt weg und wird durch den deutlich niedrigeren Jahresmarktwert Solar ersetzt, der für 2025 bei etwa 4,51 ct/kWh lag. Wir beobachten, dass ohne aktives Handeln die laufenden Kosten für Versicherung und Zählergebühren die verbleibenden Erträge schnell übersteigen können.
Ein wesentlicher Faktor für Ihre Entscheidung ist der technische Zustand der Komponenten. Der grundlegende Aufbau und Arten von Solarmodulen haben sich seit der Jahrtausendwende massiv weiterentwickelt. Damalige Standardmodule lieferten oft nur 150 bis 180 Wattpeak. Heute verbauen wir Hochleistungsmodule, die auf exakt derselben Fläche über 440 Wattpeak leisten. Neben der reinen Effizienzsteigerung spielt die natürliche Alterung eine Rolle. Die Degradation mindert die Leistung meist um 0,5 Prozent pro Jahr. Nach zwei Jahrzehnten fehlen somit oft 10 bis 15 Prozent der ursprünglichen Nennleistung, was die Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu modernen Systemen weiter schwächt.
Ende der EEG-Vergütung: Was nun?
Wenn Ihre Anlage aus der Förderung fällt, ist der reine Verkauf des Stroms meist die am wenigsten attraktive Option. Wir empfehlen Ihnen eine konsequente Umstellung auf die Eigenverbrauchsoptimierung. Bei Netzstrompreisen von rund 37 Cent pro Kilowattstunde (Stand März 2026) erzielen Sie durch jede selbst genutzte Kilowattstunde einen wirtschaftlichen Vorteil, der fast das Zehnfache der aktuellen Marktvergütung beträgt. Eine technische Prüfung der Betriebssicherheit ist hierbei Pflicht. Wir klären für Sie, ob die alte Verkabelung und die Schutzeinrichtungen noch den aktuellen VDE-Normen entsprechen, um einen sicheren Weiterbetrieb zu gewährleisten.
Defekte und Leistungseinbußen bewerten
Oft verbergen sich hinter optisch einwandfreien Modulen technische Mängel. Typische Schadensbilder der Baujahre 2000 bis 2010 sind Delaminationen, bei denen Feuchtigkeit in den Schichtverbund eindringt, oder sogenannte Hotspots. Diese punktuellen Überhitzungen können im schlimmsten Fall zu Bränden führen. Wir setzen moderne Messverfahren wie die Kennlinienmessung oder Thermografie ein, um die tatsächliche Restleistung im Feld zu bestimmen. Zeigen sich großflächige Zellbrüche oder Isolationsfehler, ist eine Reparatur wirtschaftlich meist nicht mehr darstellbar. In solchen Fällen ist der komplette Austausch gegen moderne Komponenten der sicherste Weg zu neuer Ertragsstärke.
Option 1: Zweitverwertung und Verkauf von Gebrauchtmodulen
Nicht jedes Modul gehört nach zwei Jahrzehnten zwingend in den Schredder. Wenn Sie sich fragen: alte solarmodule was tun, dann stellt der Zweitmarkt eine ökologisch wie ökonomisch attraktive Option dar. Viele Anlagen der ersten Generation verfügen trotz natürlicher Alterung noch über eine Restleistung von 80 Prozent oder mehr. Für industrielle Großanlagen mag das zu wenig sein, doch für autarke Kleinstsysteme reicht diese Energie völlig aus. Plattformen wie SecondSol haben sich darauf spezialisiert, genau diese Komponenten an Bastler, Gartenbesitzer oder Landwirte zu vermitteln. Der Verkauf schont nicht nur Ressourcen, sondern verbessert Ihre Bilanz. Während die gewerbliche Entsorgung Kosten von 180 bis 210 Euro pro Tonne verursachen kann, generiert der Wiederverkauf direkte Einnahmen.
Der Trend zum Upcycling ist ungebrochen. Ausrangierte Module finden heute oft ein zweites Leben als Basis für einfache Balkonkraftwerke oder zur Stromversorgung von Gartenhäusern. Hierbei steht nicht die maximale Effizienz im Vordergrund, sondern die kostengünstige Gewinnung von Solarstrom für kleine Verbraucher. Falls ein Verkauf aufgrund technischer Defekte nicht mehr möglich ist, bleibt als letzte Instanz ein fachgerechtes PV-Recycling, um wertvolle Rohstoffe wie Silber und Silizium zurückzugewinnen. Wir unterstützen Sie bei diesem Prozess durch unsere spezialisierte Projektlogistik, damit der Abbau und Abtransport Ihrer Altanlage reibungslos verläuft.
Einsatzgebiete für „Second-Life“-Module
In der Landwirtschaft sind gebrauchte Module besonders gefragt. Sie dienen dort oft zur autarken Stromversorgung von Weidezäunen oder Wasserpumpen auf abgelegenen Flächen. Da diese Systeme keine Netzkopplung benötigen, entfallen komplexe Anmeldeverfahren beim Netzbetreiber. Wichtig ist jedoch eine technische Mindestprüfung der Isolierung, damit der Betrieb im Außenbereich sicher bleibt. Die mechanische Stabilität der alten Rahmen ist meist exzellent, was sie ideal für robuste Anwendungen in rauer Umgebung macht.
Prüfung und Zertifizierung für den Wiederverkauf
Möchten Sie Module gewerblich weiterverkaufen, ist Transparenz der Schlüssel zum Erfolg. Ein sogenannter Flash-Test gibt Auskunft über die tatsächliche elektrische Leistung unter Standard-Testbedingungen. Diese Dokumentation dient Ihnen als rechtliche Absicherung und starkes Verkaufsargument. Bei Privatverkäufen sollten Sie die Gewährleistung explizit ausschließen, um Haftungsrisiken zu minimieren. Ein detailliertes Protokoll der Restleistung schafft Vertrauen beim Käufer und rechtfertigt einen höheren Preis auf dem Gebrauchtmarkt. Wir empfehlen, die Seriennummern und Messdaten jeder Charge genau zu erfassen, bevor die Ware den Standort verlässt.
Option 2: PV-Repowering – Ertragsmaximierung durch Modultausch
Wenn die Leistung Ihrer Anlage spürbar nachlässt oder die EEG-Förderung ausläuft, stehen Sie vor einer strategischen Entscheidung. Während die Instandsetzung einzelner Komponenten oft nur den Status quo erhält, bietet das Repowering einen technologischen Quantensprung. Bei diesem Prozess ersetzen wir Ihre veralteten Komponenten durch modernste Hardware. Wenn Sie sich fragen: alte solarmodule was tun, ist das Repowering oft die wirtschaftlich klügste Antwort. Der Grund ist simpel: Ein Modul aus dem Jahr 2005 beansprucht denselben Platz wie ein heutiges Hochleistungsmodell, liefert aber weniger als die Hälfte der Energie. Durch einen Austausch lässt sich die installierte Leistung auf derselben Dachfläche oft verdoppeln, ohne dass neue Kabelwege oder aufwendige Dachdurchdringungen nötig sind.
Ein professionelles Repowering schont zudem die Umwelt. Während der Recyclingprozess für Solarmodule wertvolle Rohstoffe zurückgewinnt, sorgt die Weiternutzung der bestehenden Unterkonstruktion und Netzanschlüsse für eine exzellente CO2-Bilanz. Wir analysieren für Sie, welche Teile Ihrer Infrastruktur für die nächsten 20 Jahre bereit sind und wo ein gezielter Austausch die Stromgestehungskosten massiv senkt. Die Amortisation erfolgt heute deutlich schneller als früher, da die Systemkosten gesunken sind, während die Effizienz der Zellen Rekordwerte erreicht.
Wann ist Repowering die beste Wahl?
Repowering ist besonders dann sinnvoll, wenn Ihre Dachfläche begrenzt ist, Sie aber einen steigenden Energiebedarf durch Wärmepumpen oder Elektromobilität haben. Wir setzen hierbei verstärkt auf bifaziale Solarmodule, die auch diffuses Licht auf der Rückseite nutzen und so den Ertrag pro Quadratmeter maximieren. Für Gewerbebetriebe ergeben sich zudem steuerliche Vorteile: Die Kosten für den Austausch können oft als Erhaltungsaufwand direkt abgesetzt werden, was die Liquidität schont und die Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen sofort erhöht.
Technische Hürden und Lösungen
Die größte Herausforderung beim Repowering sind die veränderten Maße. Moderne Module sind meist breiter und länger als ihre Vorfahren aus der PV-Frühzeit. Wir prüfen daher exakt, ob Ihre bestehende Unterkonstruktion die neuen Lasten und Klemmbereiche aufnehmen kann. Oft genügen kleine Anpassungen an den Schienensystemen. Parallel dazu müssen wir die Kompatibilität der Wechselrichter sicherstellen. Neue Modulgenerationen arbeiten mit höheren Strömen, die alte Wechselrichter überfordern könnten. In solchen Fällen planen wir ein ganzheitliches System-Upgrade, das auch moderne Monitoring-Funktionen integriert, damit Sie Ihren Ertrag jederzeit in Echtzeit im Blick behalten.

Option 3: Fachgerechtes PV-Recycling und Entsorgungspflichten
Wenn eine Zweitnutzung technisch ausgeschlossen ist und ein Repowering nicht infrage kommt, bleibt die fachgerechte Entsorgung als letzter Schritt. Seit dem 1. Januar 2026 regelt das verschärfte Elektrogesetz 4 (ElektroG4) die Rücknahme von Elektronikschrott noch präziser. Photovoltaik-Module fallen unter diese Gesetzgebung und dürfen keinesfalls über den normalen Sperrmüll oder Bauschutt entsorgt werden. Für Sie als Anlagenbetreiber stellt sich konkret die Frage: alte solarmodule was tun, wenn hunderte Einheiten gleichzeitig das Ende ihrer Lebensdauer erreichen? Während Privatpersonen haushaltsübliche Mengen kostenfrei an kommunalen Wertstoffhöfen abgeben können, tragen gewerbliche Betreiber die Verantwortung für die Logistik und die anfallenden Kosten, die aktuell zwischen 180 und 210 Euro pro Tonne liegen.
Der Entsorgungsprozess ist heute hochgradig automatisiert. Moderne deutsche Recyclingbetriebe erreichen Quoten, die weit über der gesetzlich geforderten EU-WEEE-Vorgabe von 80 Prozent liegen. Wir koordinieren für Sie den gesamten Ablauf von der Demontage bis zur zertifizierten Übergabe an den Verwerter. Damit stellen wir sicher, dass Sie alle Nachweispflichten gegenüber den Behörden erfüllen und keine rechtlichen Risiken eingehen. Für eine saubere Abwicklung Ihrer Altbestände bieten wir Ihnen unser spezialisiertes PV-Recycling an, das Logistik und Dokumentation aus einer Hand vereint.
Recyclingprozess: Was passiert mit den Materialien?
In den spezialisierten Anlagen werden die Module zunächst mechanisch von ihren Aluminiumrahmen befreit. Das Glas, das bei älteren Modulen rund 75 Prozent des Gesamtgewichts ausmacht, wird zerkleinert und in der Glasindustrie wiederverwendet. Im Jahr 2026 liegt ein besonderer Fokus auf dem Recycling von Glas-Glas-Modulen, die aufgrund ihres Aufbaus spezielle Trennverfahren benötigen. In chemischen oder thermischen Prozessen gewinnen die Verwerter zudem wertvolles Silizium sowie Silber und Kupfer aus den Solarzellen zurück. Besonders kritisch ist die Behandlung von Dünnschichtmodulen, die Schwermetalle wie Cadmium oder Tellur enthalten können und daher in einem geschlossenen Kreislauf verarbeitet werden müssen.
Pflichten für Anlagenbetreiber und Installateure
Die rechtliche Verantwortung endet nicht mit dem Abbau der Anlage. Sie müssen als Betreiber dokumentieren, dass die Altgeräte einem zertifizierten Erstbehandler zugeführt wurden. Dies ist besonders wichtig, wenn der ursprüngliche Hersteller mittlerweile insolvent ist. In solchen Fällen greift das System der solidarischen Finanzierung über die Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR). Wir unterstützen Sie dabei, große Mengen effizient zu bündeln. Statt teurer Selbstanlieferung organisieren wir die Abholung direkt am Standort, was besonders bei gewerblichen Parks die Prozesskosten massiv senkt. Achten Sie darauf, dass auch Kleinteile wie Wechselrichter und Stromspeicher unter das ElektroG4 fallen und separat dokumentiert werden müssen.
EEHD: Ihr Partner für Repowering, Logistik und PV-Komponenten
Die Entscheidung für die richtige Strategie bei Altanlagen erfordert technisches Fachwissen und eine präzise logistische Planung. Wenn Sie sich fragen: alte solarmodule was tun, begleiten wir Sie als erfahrener Partner durch den gesamten Prozess. Unser Ansatz geht weit über den reinen Verkauf von Komponenten hinaus. Wir verstehen uns als beratende Begleiter, die für Sie die wirtschaftlich beste Lösung zwischen Weiternutzung, Repowering und Recycling ermitteln. Dabei profitieren Sie von unserer tiefen Verwurzelung im Markt und einem Netzwerk, das auch komplexe Großprojekte sicher zum Abschluss führt.
Ein kritischer Faktor bei der Erneuerung von Solarparks oder großen Gewerbeanlagen ist die Projektlogistik. Wir schließen die oft beklagte Informationslücke bei der Handhabung riesiger Modulmengen. Unser Team koordiniert den termingerechten Abtransport tausender Altmodule, organisiert die Zwischenlagerung und stellt die rechtssichere Zuführung zum Recycling sicher. Parallel dazu takten wir die Anlieferung neuer Hochleistungskomponenten über unseren Photovoltaik Großhandel so exakt, dass Stillstandzeiten minimiert und Ihre Ertragsausfälle auf ein absolutes Minimum reduziert werden.
Maßgeschneiderte Lösungen für Gewerbe und Kommunen
Besonders bei Solarparks und kommunalen Liegenschaften kommt es auf eine präzise technische Auslegung der Repowering-Konzepte an. Wir analysieren Ihre bestehende Infrastruktur und entwickeln Pläne, die das Maximum aus der verfügbaren Fläche herausholen. Ein wesentlicher Hebel ist hierbei die Optimierung der Systemleistung durch moderne Wechselrichter. Diese Geräte der neuesten Generation bieten nicht nur höhere Wirkungsgrade, sondern auch intelligente Monitoring-Schnittstellen, die für einen wartungsarmen Betrieb in den nächsten zwei Jahrzehnten sorgen. Wir übernehmen für Sie die komplette logistische Abwicklung von der Baustelle bis zum zertifizierten Recyclinghof, damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können.
Kontaktieren Sie unsere Experten
Planen Sie aktuell den Austausch einer in die Jahre gekommenen PV-Anlage oder benötigen Sie Unterstützung bei der Verwertung Ihrer Altbestände? Wir stehen Ihnen für eine persönliche Beratung zu Ihrem nächsten Großprojekt gerne zur Verfügung. Ob es um die punktuelle Beschaffung einzelner Modul-Paletten für den Austausch defekter Einheiten oder um eine ganzheitliche Anlagenplanung geht; wir liefern Ihnen die passende Lösung. Vertrauen Sie auf die Souveränität eines Fachbetriebs, der moderne Technik mit Handschlagsqualität vereint. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail mit Ihrem Anliegen an vertrieb@eehd.gmbh. Wir erstellen Ihnen zeitnah ein individuelles Angebot, das Ihre wirtschaftlichen Ziele und die rechtlichen Anforderungen des Jahres 2026 perfekt vereint.
Ihre PV-Fläche effizient für die Zukunft aufstellen
Die zentrale Frage, alte solarmodule was tun, markiert im Jahr 2026 keinen Endpunkt, sondern den Beginn einer neuen, hochprofitablen Betriebsphase. Ob Sie durch ein professionelles Repowering die Leistung Ihrer Bestandsfläche verdoppeln oder durch eine fachgerechte Entsorgung Platz für technologische Innovationen schaffen; wir unterstützen Sie bei jedem Schritt. Mit unserer über 12-jährigen Erfahrung in der Photovoltaik-Branche und einer tiefen Spezialisierung auf komplexe Projektlogistik garantieren wir Ihnen einen reibungslosen Übergang. Wir sichern Ihnen den direkten Zugriff auf hochwertige PV-Komponenten namhafter Hersteller und sorgen dafür, dass Ihre Anlage auch nach dem Ende der EEG-Förderung wirtschaftlich erfolgreich bleibt.
Vertrauen Sie auf einen Partner, der die technischen Hürden von heute in die Erträge von morgen verwandelt. Wir begleiten Sie von der ersten Wirtschaftlichkeitsanalyse bis zur finalen Umsetzung mit fachlicher Souveränität und logistischer Präzision. Planen Sie jetzt Ihr Repowering-Projekt mit EEHD – Kontaktieren Sie uns für eine Fachberatung. Gemeinsam gestalten wir eine unabhängige und nachhaltige Energiezukunft für Ihr Vorhaben.
Häufig gestellte Fragen zur Verwertung von Photovoltaik-Modulen
Darf ich alte Solarmodule im Hausmüll entsorgen?
Nein, die Entsorgung über den Hausmüll oder den Sperrmüll ist streng untersagt. Solarmodule gelten nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) als Elektroschrott und müssen einer fachgerechten Verwertung zugeführt werden. Für Privatpersonen ist die Abgabe haushaltsüblicher Mengen an kommunalen Wertstoffhöfen kostenfrei. Gewerbliche Betreiber müssen jedoch spezialisierte Entsorgungswege nutzen. Eine unsachgemäße Entsorgung schadet nicht nur der Umwelt, sondern kann auch empfindliche Bußgelder nach sich ziehen, da die Module wertvolle, aber auch schadstoffhaltige Materialien enthalten.
Wie viel kostet die Entsorgung von Photovoltaik-Modulen im Jahr 2026?
Die Kosten hängen primär von der Menge und Ihrem Status als Betreiber ab. Für Privatpersonen bleibt die Abgabe geringer Mengen an öffentlichen Sammelstellen auch im Jahr 2026 kostenfrei. Bei gewerblichen Anlagenbetreibern liegen die Kosten für die professionelle Verwertung derzeit zwischen 180 und 210 Euro pro Tonne. Hinzu kommen individuelle Ausgaben für die fachgerechte Demontage, die Projektlogistik und den Transport zum Recyclingbetrieb. Wir koordinieren diese Prozesse effizient für Sie, um die Gesamtkosten für Ihr Rückbauprojekt so gering wie möglich zu halten.
Gibt es eine Rücknahmepflicht für PV-Hersteller?
Ja, Hersteller und Importeure sind gesetzlich verpflichtet, für die Rücknahme und Verwertung der von ihnen in Verkehr gebrachten Module zu sorgen. Diese Verantwortung wird in Deutschland über die Stiftung Elektro-Altgeräte Register (EAR) organisiert. Selbst wenn ein ursprünglicher Hersteller mittlerweile insolvent ist, bleibt die Entsorgung durch das solidarische System der EAR gesichert. Wir unterstützen Sie dabei, alle notwendigen Nachweise für eine rechtssichere Abwicklung Ihrer Altbestände zu führen und die Kommunikation mit den Rücknahmesystemen zu übernehmen.
Kann ich alte Solarmodule als Balkonkraftwerk weiter nutzen?
Eine Weiternutzung als Balkonkraftwerk ist technisch möglich, sofern die Module elektrisch sicher und mechanisch unbeschädigt sind. Besonders für autarke Anwendungen wie Gartenhäuser oder kleine Balkon-PV-Anlagen bieten gebrauchte Module eine kostengünstige Lösung. Sie sollten jedoch vorab die Isolationswerte und die Restleistung prüfen lassen. Falls Sie sich fragen, alte solarmodule was tun, kann dieser Second-Life-Ansatz eine ökologisch wertvolle Alternative zum sofortigen Recycling darstellen. Wir empfehlen jedoch, für netzgekoppelte Anlagen aufgrund der deutlich höheren Effizienz eher auf moderne Neukomponenten zu setzen.
Woran erkenne ich, dass meine Module recycelt werden müssen?
Ein Recycling wird notwendig, wenn die Module sicherheitskritische Defekte wie Glasbruch, starke Delamination oder Hotspots aufweisen. Auch ein massiver Leistungsabfall, der über die natürliche Degradation von etwa 0,5 Prozent pro Jahr hinausgeht, deutet auf das Ende der technischen Lebensdauer hin. Wir führen professionelle Kennlinienmessungen durch, um zu bewerten, ob eine Instandsetzung noch wirtschaftlich ist oder ob die Rohstoffrückgewinnung der sinnvollere Weg für Ihre Altanlage darstellt. Sicherheit und Ertragsstabilität stehen bei dieser Bewertung für uns immer an erster Stelle.
Lohnt sich Repowering auch für kleine Privatanlagen?
Repowering ist auch für private Hausdachanlagen oft äußerst lukrativ, da moderne Module auf derselben Fläche mehr als die doppelte Leistung erzielen können. Angesichts von Netzstrompreisen von rund 37 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2026 amortisiert sich der Austausch veralteter Technik schnell durch die gesteigerte Eigenverbrauchsquote. Wenn Sie sich fragen, alte solarmodule was tun, bietet der Umstieg auf aktuelle Hochleistungsmodule die Chance, für weitere 20 Jahre von stabilen Erträgen zu profitieren. Wir planen den Umstieg so, dass Ihre bestehende Unterkonstruktion nach Möglichkeit kostensparend weiter genutzt werden kann.
Welche Rohstoffe werden beim Modul-Recycling zurückgewonnen?
Moderne Recyclinganlagen gewinnen bis zu 95 Prozent der verwendeten Materialien zurück, was für die Kreislaufwirtschaft essenziell ist. Dazu zählen vor allem Glas, das etwa 75 Prozent des Gesamtgewichts ausmacht, sowie Aluminium aus den Rahmen. In spezialisierten Prozessen isolieren Verwerter zudem hochreines Silizium, Silber und Kupfer aus den Solarzellen. Diese Stoffe fließen direkt zurück in den Produktionskreislauf für neue PV-Komponenten. Durch die fachgerechte Entsorgung Ihrer Altanlage leisten Sie somit einen aktiven Beitrag zur Schonung globaler Ressourcen und zur Reduktion von Bergbauaktivitäten.
Was passiert mit der Einspeisevergütung, wenn ich alte Module ersetze?
Wenn Sie Ihre alten Module durch neue ersetzen, gilt dies rechtlich als Neuinstallation mit Anspruch auf die aktuell gültigen Vergütungssätze. Für Anlagen bis 10 kWp erhalten Sie bei Teileinspeisung im Jahr 2026 derzeit 7,79 ct/kWh für eine Laufzeit von weiteren 20 Jahren. Dies ist oft deutlich attraktiver als der verbleibende Jahresmarktwert für Ü20-Anlagen, der zuletzt bei etwa 4,51 ct/kWh lag. Wir beraten Sie umfassend zur optimalen Strategie für Ihre individuelle Anlagensituation und berechnen die Amortisationszeit für Ihr geplantes Repowering-Vorhaben präzise voraus.

