Maxeon und AIKO schließen Patentlizenzabkommen ab

Maxeon und AIKO haben ein Patentlizenzabkommen für Back-Contact-Technologie geschlossen. Damit endet einer der wichtigsten Patentstreits der Solarbranche. Für Händler, EPC und Installateure schafft die Einigung vor allem eines: Planungssicherheit.

Was im Patentlizenzabkommen vereinbart wurde

Maxeon Solar Technologies (NASDAQ: MAXN) und Shanghai AIKO Solar Energy gaben die Einigung am 6. Februar 2026 in Singapur bekannt. AIKO erhält damit eine Lizenz für sämtliche BC-Solarzellen- und Modulpatente von Maxeon außerhalb der USA. Eingeschlossen sind bestehende Patente sowie alle Patente, die in den nächsten fünf Jahren hinzukommen.

Im Gegenzug zieht Maxeon alle anhängigen und potenziellen Patentverletzungsverfahren gegen AIKO zurück. AIKO beendet im Gegenzug sämtliche Nichtigkeitsklagen gegen die Patente von Maxeon.

Warum die Einigung für den Markt wichtig ist

Der Abschluss unterstreicht den gegenseitigen Respekt beider Parteien für den Wert geistigen Eigentums. Zugleich stärkt er dessen Schutz und fördert den technologischen Fortschritt in der Solarbranche.

Für den europäischen Markt bedeutet das konkret:

  • BC-Module von AIKO sind außerhalb der USA rechtlich abgesichert.
  • Das Risiko von Lieferstopps durch einstweilige Verfügungen sinkt deutlich.
  • Projekte mit ABC-Technologie lassen sich wieder langfristig kalkulieren.

Über Maxeon Solar Technologies

Maxeon treibt nach eigener Darstellung positive Veränderungen voran. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Singapur nutzt 40 Jahre Erfahrung und über 2.000 erteilte Patente. Daraus entstehen Solarmodule und Energielösungen für Privatkunden, Gewerbebetriebe und Kraftwerke.

Über AIKO

AIKO (Börsenkürzel: 600732.SH) ist ein weltweit führendes Unternehmen für neue Energietechnologien. Der Fokus liegt auf Forschung, Entwicklung und Fertigung hocheffizienter Solarzellen und -module. Die Mission lautet, die photoelektrische Umwandlungseffizienz zu maximieren.

Inzwischen hat AIKO kumuliert über 180 GW ausgeliefert. Das Unternehmen bedient Kunden in mehr als 100 Ländern, darunter wichtige Märkte in Europa, Australien, Neuseeland und Japan.

Häufige Fragen zum Patentlizenzabkommen

Was regelt das Patentlizenzabkommen zwischen Maxeon und AIKO?

AIKO erhält eine Lizenz für alle Back-Contact-Patente von Maxeon außerhalb der USA, einschließlich künftiger Patente der nächsten fünf Jahre.

Gilt die Lizenz auch in den USA?

Nein. Das Abkommen umfasst ausdrücklich nur Märkte außerhalb der Vereinigten Staaten.

Was passiert mit den laufenden Klagen?

Maxeon zieht alle Patentverletzungsverfahren gegen AIKO zurück. AIKO beendet im Gegenzug alle Nichtigkeitsklagen gegen Maxeon-Patente.

Was bedeutet das für europäische Installateure?

BC-Module von AIKO sind in Europa rechtlich abgesichert. Das Risiko von Lieferunterbrechungen durch Patentstreitigkeiten sinkt damit erheblich.

Sie planen Projekte mit ABC-Modulen? Dann sprechen Sie uns über das Kontaktformular an. Aktuelle Konditionen finden Sie in unserer Preisübersicht.

Automatisch übersetzt aus der Quelle: Maxeon Solar Technologies, Ltd. Die Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des US-Wertpapierrechts. © 2026 Maxeon Solar Technologies, Ltd. Alle Rechte vorbehalten.