Dunkelblaue Grafik: Am 31.12.2026 endet die Vergütung. Ab 100 kWp keine Anschlussvergütung. 573 Stunden mit negativem Börsenpreis in 2025.

Wenn die Vergütung endet: vier Beiträge, die Sie Ihren Kunden zeigen können

Zwanzig Jahre lang kam das Geld von allein. Bei den ersten großen Dachanlagen ist damit jetzt Schluss — und über 100 kWp gibt es nichts, was den Wegfall auffängt.

Für Jahrgang 2006 endet die EEG-Vergütung am 31. Dezember 2026. Danach sieht das Gesetz oberhalb von 100 kW keine Anschlussvergütung vor. Die Anlage läuft weiter, sie produziert weiter — bezahlt wird sie nur noch, wenn ein Direktvermarkter dahintersteht.

Die wenigsten Betreiber wissen das. Und wer schon einen Vertrag hat, bekommt meist den bundesweiten Monatsmarktwert aller Solaranlagen ausgezahlt statt dem, was die eigene Anlage tatsächlich erlöst hat.

573 Stundenmit negativem Börsenpreis in 2025 — Rekord. 2024 waren es 457, 2023 noch 301.
7,9 %des Spoterlöses gingen dadurch verloren, gemessen an einer 708-kWp-Anlage über zehn Monate.
20 bis 30 %mehr Erlös je Kilowattstunde bringt ein Speicher, der gegen die Preisprognose gefahren wird.

Wir haben das Thema in vier Beiträgen aufgeschrieben — kurz, für den Gebrauch beim Kunden.

Der schnellste Einstieg

Rechnen Sie einen Ihrer Kunden einmal durch. Die Potenzialanalyse steht offen im Netz: Standorte, Verbrauch, Anlagen und Speicher eintragen, ein volles Jahr wird auf Viertelstundenbasis gegen echte Börsen- und Wetterdaten gerechnet. Nach zwei Minuten steht da, was drin ist.

Am besten gemeinsam mit dem Kunden ausfüllen. Dann haben Sie am Ende keine Behauptung, sondern eine Zahl.

Eines noch: Wer schon einen Direktvermarktungsvertrag hat, sollte jetzt in die Kündigungsfrist schauen. Nicht im Dezember.

Potenzialanalyse startenDirektvermarktung ab 100 kWpFrage stellen

Vertragspartner ist die OK Energy Group GmbH, Leipzig.