Wenn die Vergütung endet: vier Beiträge, die Sie Ihren Kunden zeigen können
Zwanzig Jahre lang kam das Geld von allein. Bei den ersten großen Dachanlagen ist damit jetzt Schluss — und über 100 kWp gibt es nichts, was den Wegfall auffängt.
Für Jahrgang 2006 endet die EEG-Vergütung am 31. Dezember 2026. Danach sieht das Gesetz oberhalb von 100 kW keine Anschlussvergütung vor. Die Anlage läuft weiter, sie produziert weiter — bezahlt wird sie nur noch, wenn ein Direktvermarkter dahintersteht.
Die wenigsten Betreiber wissen das. Und wer schon einen Vertrag hat, bekommt meist den bundesweiten Monatsmarktwert aller Solaranlagen ausgezahlt statt dem, was die eigene Anlage tatsächlich erlöst hat.
Wir haben das Thema in vier Beiträgen aufgeschrieben — kurz, für den Gebrauch beim Kunden.
- EEG-Förderung endet ab 100 kWp: Was Sie Ihren Kunden jetzt sagen solltenDer Stichtag, die Preise, die eine Frage, die jedes Gespräch öffnet.
- Speicher nach Preisprognose fahren, nicht nach UhrzeitWarum der Speicher genau dann voll ist, wenn Strom am wenigsten wert ist — und was es bringt, das zu ändern.
- Mehrere Standorte, eine BilanzErzeugung auf der Halle, Verbrauch in der Filiale: Eigenverbrauch ohne Direktleitung, ohne Umbau, ohne neuen Netzanschluss.
- Potenzialanalyse: In zwei Minuten eine Zahl, über die man reden kannDas Rechenwerkzeug für den Kundentermin — was Sie mitbringen sollten, damit es in einem Durchgang klappt.
Der schnellste Einstieg
Rechnen Sie einen Ihrer Kunden einmal durch. Die Potenzialanalyse steht offen im Netz: Standorte, Verbrauch, Anlagen und Speicher eintragen, ein volles Jahr wird auf Viertelstundenbasis gegen echte Börsen- und Wetterdaten gerechnet. Nach zwei Minuten steht da, was drin ist.
Am besten gemeinsam mit dem Kunden ausfüllen. Dann haben Sie am Ende keine Behauptung, sondern eine Zahl.
Eines noch: Wer schon einen Direktvermarktungsvertrag hat, sollte jetzt in die Kündigungsfrist schauen. Nicht im Dezember.
Potenzialanalyse startenDirektvermarktung ab 100 kWpFrage stellen
Vertragspartner ist die OK Energy Group GmbH, Leipzig.
